Kevin Fuchs erklärt, warum er aus der Piratenpartei austritt

Dass die Piratenpartei versucht wurde, von Männerrechtlern zu unterwandern, ist für mich und Leser meines Blogs nicht neues. Wie es scheint, haben die echten Demokraten in der Piratenpartei einen Teilsieg errungen, als Kevin Fuchs der Piratenpartei den Rücken kehrte.

In „eigentümlich frei“ darf Fuchs nun erklären, warum er es bei den Piraten nicht mehr aushielt. Er lud also den zweiten Vorsitzenden der Männerlobby-Organisation MANNdat Bruno Köhler für einen Vortrag ein. Dazu muss man wissen, dass Kevin Fuchs bei MANNDAT und ähnlichen Vereinigungen kein Unbekannter ist. Letztendlich könnte man auf die Idee kommen, dass Fuchs versuchte mittels Köhler noch ein paar mehr Stimmen für seine (in meinen Augen kruden) Belange einzusammeln.

Leute, lest den oben verlinkten Artikel. Er ist köstlich. Ich muss die ganze Zeit an seltsam anmutende Weihnachtsmänner denken und ein Parteimitglied, dass mir einmal bei einem Stammtisch ganz offen drohte, dass er seine ganzen Männerrechtler in die Piratenpartei holen wolle und was ich denn dagegen tun wolle.

Ich für meinen Teil bin froh, wenn die – in meinen Augen – radikalen Spinner das Boot der Piraten verlassen. In der Ruhe liegt die Kraft und nicht in Verfolgungstheorien der gestrig hängen gebliebenen. Ich sage Tschüß und bin froh, dass es den Piraten nun ein bisschen besser gegen dürfte.

9 Gedanken zu „Kevin Fuchs erklärt, warum er aus der Piratenpartei austritt

  1. „Fuchs versuchte mittels Köhler noch ein paar mehr Stimmen für seine (in meinen Augen kruden) Belange einzusammeln.“

    So krude sind die nicht. Im Übrigen ein ziemlich bescheuerter Beitrag.

        • @Herbert Bös:

          Ich schrieb im Original

          Letztendlich könnte man auf die Idee kommen, dass Fuchs versuchte mittels Köhler noch ein paar mehr Stimmen für seine (in meinen Augen kruden) Belange einzusammeln.

          Woraus Du machst

          Fuchs versuchte mittels Köhler noch ein paar mehr Stimmen für seine (in meinen Augen kruden) Belange einzusammeln

          Das ist ein Zitieren, welches den Originalinhalt manipuliert weshalb meine Meinungsaussage zu einer Definition umfunktioniert wird – welche nicht stattfindend.

  2. „Dass die Piratenpartei versucht wurde, von Männerrechtlern zu unterwandern, ist für mich und Leser meines Blogs nicht neues.“ Was meinst du mit „unterwandern“? Die blosse Existenz einer Gruppe, die ein spezielles Anliegen hat, ist doch keine Unterwanderung. Meines Erachtens hat diese Gruppe ein berechtigtes, zumindest debattierfähiges Anliegen. Eltern, die Jungs im Kindergarten oder der Schule haben, können das meist gut nachvollziehen. Es kann der PP auf dem Weg zu einer „Vollpartei“ nur gut tun, sich auch mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander zu setzen.

    • @Moni Duettmann:

      Moni, ob Du es glaubst oder nicht, wir hatten bei unserem Stammtisch ein Mitglied der Blauen Weihnachtsmänner, der uns offen ins Gesicht erklärte, dass er – sollten wir seine „speziellen“ Forderungen nicht erfüllen – er dafür sorgen wird, dass unser Landesverband von den Mitgliedern des Blauen Weihnachtsmannes (durch viele Eintritte) übernommen wird.

      Ich bin ein absoluter Demokrat und auch bereit meine eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen (wenn es vernünftig begründet wird oder eben die Mehrheit hinter der anderen Meinung steht), Nötigung gehört aber nicht zu den „guten Argumenten“. Unsere Antwort damals auf die Frage, was wir denn tun wollen, wenn die Blauen Piraten das so machen, war: „Austreten und eine neue vernünftige Partei gründen“.

      Ich habe ein grosses Herz für Schwache (siehe z.B. hier auch meine Einstellung zu Hartz-IV etc), aber gewisse Regeln müssen einfach eingehalten werden. Und wer nicht in der Lage ist seine Argumente abwägen zu lassen, sondern sich argumentativ stets im Kreis dreht um bloss das Gespräch am laufen zu halten, hat verloren. Es mag sein, dass diese Person ein „Schnacker“ ist, aber er hat der Gruppe „Blauer Weihnachtsmann“ einen Bärendienst erwiesen.

        • @Herbert Bös:

          So weit ich es interpretieren kann, ist Detlef sehr wohl in der Lage für den Verein zu sprechen. Insofern wird aus seiner Einzelmeinung die Meinung des Vereins. Zumindest trat Detlef so auf, als wäre er ein „legitimierter Vertreter“ des Blauen Weihnachtsmannes. Ausserdem scheint er derjenige zu sein, der die Webauftritt des Vereins verantwortet, was ein weiteres Indiz dafür ist, dass Detlef sehr wohl als „Aussendarsteller“ des Vereines wahrgenommen werden darf.
          Sollte dem nicht so sein, hat der Verein ein internes Problem, welches er lösen sollte.

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