Lasst uns für notleidende Bankster sammeln

Fast jeder zweite Investmentbanker möchte laut einer Umfrage seinen Arbeitgeber wechseln.

Dann weltweit schrumpfen die Sonderausschüttungen um zehn Prozent. Jeder zehnte wird sogar gar keine Prämie erhalten.

schreibt die FTD . Jeder zehnte bekommt keine Prämie! In der realen Welt bekommt nur jeder zehnte – wenn überhaupt – eine Prämie. Jeder 20ste Deutsche hätte gern einen Arbeitsplatz.

Besonders spannend ist folgender Passus:

Vor allem in Europas wichtigstem Finanzzentrum London, wo in der City rund 350.000 Leute arbeiten und mit einer Gesamtausschüttung von rund 7 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) gerechnet wird, kommen die zahlreichen Bonuseinschränkungen schlecht an.

Herrgott nochmal, nur durchschnittlich 23.428,57€ Euro Bonuszahlung. Wie soll man denn davon eine Familie ernähren.

Ich glaube ich gehe morgen mal in eine Bankgebäude in Hamburg und haue einfach mal ein paar der anwesenden Bankster – wegen fortgeschrittener Weltfremdheit und Arroganz -stumpf aufs Maul.

2 Gedanken zu „Lasst uns für notleidende Bankster sammeln

  1. Mich würde interessieren, bei wem man einen Antrag stellen kann zur gewerblichen Geldschöpfung.

    Bisher dürfen das ja nur die Bankster. Aber warum eigentlich nicht jeder?

    Ich meine, warum sollte nicht jeder das Recht haben wie diese Banksterpest, Geld aus dem Nichts zu schöpfen, denn genau das ist es?

    Also, ich, Bankster, bekomme 1.000 Euro und davon verleihe ich jetzt bei einer 2-prozentigen Mindestreserve 980 Euro weiter zzgl. Zinsen und Gebühren.

    D. h. das Geld, die 980 Euro, wird auf dem Konto des Kreditnehmers gutgeschrieben, ist also ein Geldeingang.

    Nun nehme ich die 980 Euro wieder und verleihe davon wieder 98 Prozent weiter an den nächsten. Natürlich wieder mit Zinsen und Gebühren.

    Warum sollten das nur Banken dürfen und nicht jeder?

    Wer kann helfen, wo kann ich den Antrag stellen?

  2. …genau, das war auch meine Idee:
    jeder Harzi „spendet“ die (noch nicht genehmigten) 5€uros in einen Sonderfond für notleitende Bankster, damit bei Bankenzusammenbrüchen o.ä. der Absturz aus den Wolkenkratzern des Reichtums nicht so hart ist.
    Mein Argument: der Arme ist ja seine Armut gewohnt, bei den Gutbetuchten müssen ja unverhältnismäßige Härten minimiert werden, um posttraumatische Reaktionen (z.B. Burnout-Syndrome mit suizidalen Folgen) bei den tollen Leistungsträgern und Eliten zu vermeiden.
    Bei Politikern ist dies nicht zwingend erforderlich, da sie ja im Regelfall von der Wirtschaft weiter alimentiert oder zwischen der UNO oder EU in gut dotierten Entsorgungsplätzen bis zur Pension entgelagert werden..

    Allen ein paar besinnliche Stunden. Und: munter bleiben!

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