SIM-Knacken oder Kinderporno – was bei uns wirklich verfolgt wird

Wenn dieses Abziehbild eines aufrechten Menschen – der Chef des BKA – erklärt, dass Löschen statt sperren auch so unergiebig ist, so hören die Medien zu und plappern es in alle Winde: Sperren müssen her, sonst wird das nichts mit der Bekämpfung.

Ganze 6,3 Planstellen hat das BKA zur Bekämpfung – durch Löschung – der Dokumentation des Kindesmissbrauchs (aka Kinderporno) zur Verfügung gestellt. 6,3 Personen.

Was glaubt ihr wie viele Polizisten damit beschäftigt sind gegen Besitzer eines Telefones ermitteln,  die eine von ihnen gekaufte Hardware von elektronischen Einschränkungen befreien. Kommt ihr nie drauf:

ürfen Privatleute ihre Mobiltelefone von Software-Sperren befreien? Fahnder in Göttingen ermitteln gegen 600 Kunden, die dafür die Hilfe eines professionellen Handy-Knackers angenommen haben.

Allein in Göttingen arbeiten seit Juni acht Beamte in der sogenannten „Ermittlungsgruppe SIM“. Sie ermittelt auch gegen 600 Endkunden. (Spiegel)

Dieser beschissene Staat – und mit ihm seine Strafverfolgungsbehörden – wendet mehr Aufmerksamkeit auf die blöden Pfründe von Mobilfunkbetreiber, als dass er der Verfolgung von Straftätern in Sachen Kindesmissbrauchs im Internet übrig hat. Kein Wunder, dass das BKA sich schwer tut Erfolge zu vermelden.

Welch ein Schmierentheater!

5 Gedanken zu „SIM-Knacken oder Kinderporno – was bei uns wirklich verfolgt wird

  1. Pingback: dª]V[ªX » Links 2010-10-27

  2. Pingback: Polizei: Manchmal muss man eben Prioritäten setzen | NetReaper – human 2.0

  3. Ach zum Schutz der Kinder kann man doch die Grundrechte verletzen wozu dann mehr Beamte? Ich bin ja immernoch für Kindergettos die von Wachleuten (nur weiblich) reguliert werden damit den Kindern nur ja nichts passieren kann. Männer sehen sie natürlich nur durch eine Scheibe oder wenn sie Erwachsen sind!

  4. Pingback: Denn sie wissen nicht, was sie tun | waschtrommler

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