Stromkonzerne streichen Milliarden ein, aber Brot wird teurer

Ach was liebe ich die Medien. Noch ist es nicht soweit, dass die Meldungen von der Zentralstelle des Ministeriums für Wahrheit gesteuert werden und so kommt jetzt gerade folgende Meldung über die Tagesschau herein:

Brot und Brötchen werden zum Jahresende etwas teurer. Wegen steigender Rohstoff- und Energiepreise sowie höherer Personalkosten erwartet der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks künftig Preisanhebungen von durchschnittlich zwei bis drei Prozent für das gesamte Sortiment.

(Hervorhebung von mir). Während die Energieerzeuger noch volltrunken vor Freude ob 120 Milliarden Mehreinnahmen sind (plus der nicht mehr vorhandenen Verpflichtung den Rückbau der Asse zu zahlen), wird für uns alle das Brot – auch aufgrund der höheren Energiepreise – teurer.

Warum schreit das Volk nach Brot, warum isst es keinen Kuchen.

4 Gedanken zu „Stromkonzerne streichen Milliarden ein, aber Brot wird teurer

  1. Also als quasi Betroffener (also Baecker-Familie) 🙂

    Die Preiserhoehungen stehen schon laenger um Raum – und bei den real gestiegenen Rohstoffpreisen (Yay, man muss Spekulanten einfach lieben – NICHT.), der Tatsache das fuer Endabnehmer fossile Brennstoffe auch immer teurer werden (ich wuesste so spontan keinen Baecker der mit Strom backt) und – wie du ja auch schon an anderer Stelle geschrieben hast – die vom Markt verlangten Oeffnungszeiten die Personalkosten in die Hoehe treiben – gibts auch keinen wirklichen Weg drumrum.

    Lustig sind dann so Aussagen wie von den Verbaenden der Landwirte das die hoeheren Rohstoffpreise kein Grund waeren die Endprodukte zu verteuern. Das klingt so als waere Baecker der Traumberuf mit den unglaublichen Margen – dann fragt man sich aber wieso die Zahl der Baeckereien extrem zurueckgeht. Vielleicht trifft das auf die Billigstbaeckereien mit ihren Teiglingen aus Osteuropa zu die hier einfach nur noch abgebacken werden, aber fuer den „ueblichen“ mittelstaendischen Baecker siehts ganz anders aus…

    Wo natuerlich die Stromkosten reinhauen sind Kuehlung, Beleuchtung etc….

      • Nein, habe ich nicht – da kann ich dich mittlerweile gut genug einschaetzen 🙂 Und so leidenschaftlich wie ich mich ueber den Atomkompromist aufregen kann – mit der Preiserhoehung hat er nicht viel zu tun.

        Aber da ja irgendwie alle Kosten die den Konzernen entstehen eh absetzbar sind (und/oder auf deren Preise aufgeschlagen werden) zahlen wir die Zeche eh, egal durch welche Haende das Geld vorher geht…

  2. Knall Dir Dein Dach voll PVS Module und kassier EEG. Und im Brustton der Überzeugung kannst Du behaupten, „Du tust was Gutes für die Umwelt“. Zwar partizipierst Du (derzeit) nicht an steigenden Strompreisen aber, da Du für jede KWH so um die 40 cts bekommst verringert sich nur Deine „Gewinnspanne“. Und wenn in 10-15 Jahren Strom mehr als 40 ct/KWH kostet kannst Du sogar Deine Gewinnspanne wieder vergössern, denn Du arbeitest mit fast abgeschriebenen Anlagen.

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