Immer mit gutem Beispiel vorangehen

So, an dieser Stelle oute ich mich mal. Nicht als Homosexuell, ich bin langweilig strikt Hetero, sondern als nicht Wehrdientverweigerer. Ich habe gedient und beim Bund auch einige tatsächlich sinnvolle Dinge gelernt. So zum Beispiel, dass ein Vorgesetzter niemals Dinge von Untergebenen fordern soll, die er selbst nicht bereit oder in der Lage ist selbst zu leisten.

Bei den amerikanischen Streitkräften gibt es diese Regel nicht, denn dort stellt sich der oberste Vorgesetzte der Streitkräft (eine Position die der Präsident innehat) hin und fordert – lt. Tagesschau):

US-Präsident Bush verlangt von den Spezialeinheiten hohe Intelligenz statt reiner Muskelkraft.

Mit dieser Forderung würde er in Deutschland wohl eher nicht durchkommen.

Wär ich doch bloss Politiker geworden

vorbestrafte Politiker sind ja mitlerweile – neben Managern – bei uns in Deutschland schon gesellschaftlich akzeptiert.

Trotz

blieb Franz Josef Strauß (in meinen Augen viel zu lange) Politiker und durfte auch immer wieder Ämter inne haben. Nun möchte – laut Spiegel-Online – die CSU wieder mit Franz Josef Strauß werben und startet eine Wanderausstellung zum 20. Todestag von Franz-Josef Strauß.  Andere Verfassungsfeinde und Rechtsbeuger erhalten nicht solch eine Ehre, sondern werden – und das blieb FJS stets erspart – schlicht und ergreifend weggesperrt. Aber in der Politik wird man halt geehrt.

Das Grauen hat viele Gesichter..

Eines davon ist Google Analytics. Mittlerweile hat der Datensammelkrage es sogar geschaft sein Analytics bei der TAZ erwähnt zu bekommen:

„Den meisten Betreibern dürfte nicht vollständig bewusst sein, dass sie mit dem Einsatz von Google Analytics einen Service in Anspruch nehmen, bei dem Daten in die USA übermittelt werden, die dort umfassend ausgewertet und genutzt werden, und dass dies die Datenschutzrechte der Webseitenbesucher verletzt“

wird der Kieler Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert zitiert.  Weiteres wichtiges Detail aus dem Artikel – nur mal so für die mitlesenden Analytics-Nutzer:

Wer Analytics nutzt, ist an Googles Geschäftsbedingungen gebunden. Die Firma weist alle Webmaster darin durchaus explizit darauf hin, dass sie ihre Nutzer darüber informieren müssen, womit sie hier „getrackt“ werden und dass die Daten auf den Servern des Internet- Konzerns im Ausland landen.