Unsterblichkeit – mal anders

Beim Schreiben des letzten Blogposts kam mir gerade in den Sinn, wie ICH Unsterblickeit definiere und hoffe diese – laut meiner Definition – auch für eine Weile zu erreichen. Eine Weile reicht, muss nicht für endlos lange Zeit sein, will ja nicht gierig sein

Meine Definition:

So lange an uns gedacht wird, leben wir weiter: In den Erinnerungen der Menschen denen wir nah waren (oder die uns hassten .. ).

Ich habe ein paar Menschen, die in meinem Kopf weiterleben, auch nach vielen Jahren. Ich denke an sie in besonderen Situationen. An Torsten habe ich z.B. sehr intensiv beim letzten Saga-Konzert gedacht. Wir mochten beide die Musik sehr – und ich fand es schade, dass er es nicht miterleben kann. Auch meine Oma ist öfter (naja, nicht täglich, aber immerhin) noch in meinen Gedanken, auch wenn sie schon vor 20 Jahren verstarb.

Verdammtes Wetter

Naja, ich will das mal relativieren: Ich beschwere mich nicht wirklich. Generell weiss ich das sommerliche Wetter, dass derzeit statisch über Norddeutschland hängt, sehr wohl zu schätzen. Natürlich habe ich auch Mitleid mit den Süddeutschen, die entweder Gefahr laufen zu ertrinken, oder aber dass ihnen der Himmel in Form von taubeneigrossen Hagelkörnern auf den Kopf fällt.

Nur kann der liebe Petrus die Temperatur nicht bei ca. 25° und einer Luftfeuchtigkeit von unter 30% festnageln? Oder er soll bitte meinem Kreislauf und meiner Motivation mitteilen, dass auch bei 30° kein Grund besteht abzuschlaffen. Tut doch nicht not.

Ach ja. lieber Petrus: Du musst nun nicht aufgrund meines Postings sofort auf Sturm über Hamburg umschalten. Ich weiss, genörgelt und gejammert wird immer, nie sind wir Menschen zufrieden, egal was Du machst. Aber sag mal: Ein gesundes Mittelmass ist dir fremd, alter Übertreiber – oder?

Viel Spass noch da oben und sollest Du meine Oma oder Torsten sehen, grüße sie beide von mir – ich denke noch oft an sie.