Verkaufen, wenn es am besten ist/WAR!!

Ich blog dich hat mal ein wenig das Trüffelschwein gespielt und ist über interessante Details zu der Aussagekraft von Statistiken und Betreibern gestolpert.

Ich frage mich ohnehin, wie viele Besucher ich denn nun wirklich täglich habe. Ich hätte da verschiedene Angebote für den gestrigen Tag, den 15.01.2009:

Besucher

  • Awstats       423
  • Stattpress   229
  • Semmelstat   164
  • Webalizer    979

Seitenaufrufe:

  • Awstats       13120
  • Stattpress   73575
  • Semmelstat   709
  • Webalizer   13735

Ja, was denn nun? Also am besten würde ich wohl – SOLLTE ich jemals Verkaufsabsichten haben – fahren, wenn ich die Seitenaufrufe von Statpress mit dem Besuchern von Webalizer kombiniere.

Wobei ich anmerken muss, dass sowohl Awstat als auch Webalizer noch massiv nachjustiert werden können, in Bezug auf die Aufnahme von Aufrufen in die Statistik.

Basicthinking ist verkauft – so wie es aussieht im wahrsten Sinne des Wortes

Der Käufer des selbsternannten „Nummer 1“ Blogs Deutschland (basicthinking.de)  ist Thomas Strohe, der Inhaber und Gründer der Firma Plusserver (früher Intergenia), die unter Marken wie Serverloft und Server4you ihre Produkte vertreibt. Der Kaufpreis (laut Ebay) beträgt stolze  €46.902,00.

Dann wollen wir mal schaun, was da nun passiert. Plusserver ist Internetdienstleister (Anbieter von Servern und Webplattformen), also nicht das was man sich unter einem typischen Nachfolger für Robert vorstellt.


Lieber Millionen an Steuer hinterziehen als Geld fälschen

Wer den Staat (somit den Steuerzahler) um 1,2 Millionen betrügt, kommt mit einer Bewährungsstrafe davon, dies schreibt zumindest die Tagesschau zum Fall Zumwinkel:

Der in der Liechtenstein-Affäre wegen Steuerbetrugs angeklagte frühere Post-Chef Klaus Zumwinkel muss laut einem Zeitungsbericht keine Gefängisstrafe fürchten. Das „Handelsblatt“ berichtet unter Berufung auf Justizkreise, dass Zumwinkels Verteidigung und die Staatsanwaltschaft einen Deal vereinbart hätten. Die Ankläger würden im Prozess maximal zwei Jahre Haft auf Bewährung fordern, im Gegenzug solle Zumwinkel ein Geständnis ablegen, schreibt die Zeitung.

Wer aber Falschgeld im Wert  von 52.000 Euro besitzt und ebenfalls komplett geständig ist, kommt nicht so glimpflich davon:

Wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung hat das Landgericht Berlin am Dienstag einen 30-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt.

Der Geldfälscher war ein mittelloser Bosnier mit Schulden, die er versuchte loszuwerden. Der Steuerhinterzieher ein ehemaliger Manager, der wohl nicht von bedrohlich hohen Schulden geplagt wird. Aber das Problem ist wahrscheinlich, dass in der Anstaltswäscherei die weisse Weste nur mangelhaft geplättet werden kann, man muss sich halt vor Klagen schützen.