#CDU setzt sich für Straffreiheit bei Trunkenheitsfahrten ein

CDU-Generalsekretär Bernd Krömer sagte, es könne jedem mal passieren, dass er ein Glas zu viel trinke und dann Auto fahre.

Quelle: Tagesspiegel. Ich frage mich, ob der Herr Krömer noch alle Latten am Zaun hat, oder seine Aussage ein weiterer Beleg dafür ist, dass Politiker die Rechtsgrundlage in Deutschland – die sie selbst definieren – nicht ernst nehmen.

Denn Fahren unter Alkoholeinfluss ist – nach § 315c StBG – eine Straftat. Krömer könnte genau so sagen „es könne jedem mal passieren, dass man so sauer wird, dass man einen Menschen tötet“, der Kern der Sache ist der gleich: Eine Straftat wird bagatellisiert.

Von den gemeinen Steuerzahler (Bürger vulgaris) aber wird stets die Einhaltung aller Gesetze, Verordnungen und Vorschriften erwartet, innerhalb einer bestimmten Kaste (Politiker superior) allerdings sind all diese Details höchstens Gesprächsgrundlagen. Ich frage mich, ob betreffende Richter diese Ansicht teilen und die nächsten Verhandlungen wegen Trunkenheitsfahrten schlicht eingestellt werden – kann ja jedem mal passieren.

WIDERLICH!

3 Gedanken zu „#CDU setzt sich für Straffreiheit bei Trunkenheitsfahrten ein

  1. Tja, was erwartet man in einem Land, wo vorgeschrieben werden muss, dass ein nichtalkoholisches Getränk weniger kosten muss als das günstigste alkoholische? Und ich finde nicht, dass die Jugend ein Problem mit Alkohol hat -in dem Alter wurde auch früher schon gesoffen, wenn auch nicht so sehr auf Koma- sondern vorallem die Älteren. Letztens wieder zum Vater-/Männertag gesehen. Ekelhaft! Erkläre das mal einem Kind.

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