Ich begrüsse den hetzenden Innenminister im Amt

Da ist die Tinte auf der Ernennungsurkunde noch nicht trocken und schon werden Schoten rausgehauen, die mir die Schamesröte ins Gesicht schiessen lassen. Hans-Peter Friedrich deutet gleich an, welchen Weg er als Innenminister gedenkt einzuschlagen:

Die Freiheit der Bürger sei heute aber nicht mehr bedroht durch einen Obrigkeitsstaat. Heute komme es darauf an, dass Kriminelle und Verbrecher nicht „die Oberhand gewinnen“ und dass Deutschland nicht zum Rückzugsort für Terroristen werde.

Quelle: Focus. Genau! Deutschland ist ein Rückzugsstaat für Terroristen. Auch muss endlich etwas gegen die Ausbildungslager getan werde. Große Flächen der Lüneburger Heide werden genutzt um junge Pakistanis auszubilden, welche später zurück in ihre Heimat reisen um dort Anschläge auszuführen.

Vorratsdatenspeicherung ist natürlich ein absolutes Muss für unseren neuen Innenminister:

Die CSU ist grundsätzlich für eine längerfristige Speicherung aller Daten, Leutheusser-Schnarrenberger will sie nur in ganz engen Grenzen zulassen.

Tja, das haben wir nun davon, dass wir den Betrüger Guttenberg zurück in sein Schloß zu seiner Porno-Steffi gejagt haben: Nun kommen die Scharfmacher der CSU und strafen uns ab.

4 Gedanken zu „Ich begrüsse den hetzenden Innenminister im Amt

  1. Pingback: Nein wie praktisch! | dª]V[ªX

  2. Man sollte nur einmal versuchen, in der Türkei zu behaupten, das Christentum gehört zur Türkei, man würde garantiert gelyncht werden, obwohl das älteste Kloster der Christen in der Türkei steht. In den christlichen Ländern sehen es die Moslems als ganz natürlich an, dass auch dort Moscheen gebaut werden, aber in den Ländern, in denen der Islam vorherrscht werden die Christen verfolgt und sogar ermordet. Ich meine, es muß eine Grenze gesetzt werden. Es muß den Moslems klargemacht werden, dass auch sie genauso liberal gegenüber anderen Regionen sein sollten, wie sie es von den Christen ganz selbstverständlich erwarten.

    • @Kemmerich, Renate:

      Nur weil andere ihre Kinder schlagen gibt uns dies das Recht es auch zu tun? Oder sollten wir – egal welcher Konfession wir angehören, sondern als intelligente Menschen – nicht versuchen auch als Vorbild zu agieren.

      WEarum „klarmachen“ – das impiziert schon wieder eine Art Druck ausüben. Warum nicht einfach vorleben? Remember Bergpredigt?

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