US-Marines auf dem Weg zu Oracle nach Redwood Shores?

Die Amerikaner fahren ja eine äusserst harte Linie, wenn man sie wirtschaftlich „übervorteilt“. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten und US-Unternehmen klappt ja hervorragend, wenn es darum geht „nicht US-amerikanische“ Unternehmen bei internationalen Deal rauszukegeln. Was aber machen die Amis, wenn ein amerikanisches Unternehmen die US-Regierung „beschubst“?

Es gibt eine einfache Regel im Beschaffungswesen der US-Regierung, an die sich alle Lieferanten halten müssen. Danach darf ein Unternehmen von der Regierung nicht mehr Geld verlangen als von seinen Kunden aus der Privatwirtschaft.

Gegen diesen Grundsatz aber hat Oracle  eklatant verstoßen. Die US-Regierung sieht sich von dem Software-Konzern sogar regelrecht übers Ohr gehauen. (Spiegel)

Muhahahahahahahaha. Da bin ich ja echt mal gespannt. In Deutschland würde das Verfahren sicher eingestellt werden und der Beamte/Angestellte der es angestossen hätte würde bis zum Lebensende Ablage machen dürfen.

2 Gedanken zu „US-Marines auf dem Weg zu Oracle nach Redwood Shores?

  1. @Schtuef:

    Das ist vor allem bei öffentlichen Auftraggebern so. Siehe Eurofighter, Kampfpantzer Leopard oder aktuelle den Airbus M400.

    So lässt sich aber auch nur der Staat (Steuerzahler) verarschen, bei privaten auftragen kann sich das KEIN Lieferant erlauben. Da werden sehr klar formulierte Verträge erstellt und gut. Bei öffentlichen Auftraggebern gibt es aber auch Aufsichtsratspöstchen und solche Details …

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