Zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen

httpv://www.youtube.com/watch?v=ddhm3qpe7sg

Sahra Wagenknecht war früher für mich doch ein wenig „verblendet“, von der Rest-SED zu sehr auf die Spur der sozialistischen Diktator getrimmt. Mittlerweile hat sie es geschafft sich von der Altlast zu befreien und ist eine der wenigen wirklich intelligenten Personen, die wir in der Politik haben.

Vergleicht bitte mal die LINKE Sahra Wagenknecht mit dem FDP-Vorzeige-Blondinchen Silvana Koch-Mehrin. Beide gehören dem Vorstand ihrer Partei an. Ich frage euch: Welche Partei scheint die intelligenteren Menschen in Führungspositionen zu haben?

Dank an Karim, der mich in den Kommentaren auf diese Rede aufmerksam machte.

Wenn ihr also in NRW wohnt und morgen die Piraten so GAR nicht wählen wollt, dann wählt ruhig die Linke.

7 Gedanken zu „Zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen

  1. Sie wird wirklich von Jahr zu Jahr besser. Vertritt jetzt modernere Ansichten, ohne jedoch von ihren Grundüberzeugungen abzurücken. ich hoff nur, dass die linke sie nicht verheizt

  2. Pingback: đª]V[ªX » Schicht und ergreifend zu feige, die Finanzhaie an die Kandare zu nehmen

  3. Ein wichtiger Punkt in der Rede ist daß sie unumwunden die Verstrickung von Politik und Finanzindustrie anspricht … mitten in die Gesicher der Polithuren. Sie sagt es nicht aber es ist klar daß sie Korruption meint und damit bringt sie das essentiellste Problem was wir heute haben auf den Tisch…. Lobbyismus, Parteispenden, Nebentätigkeiten.

    Keine Partei setzt sich dagegen so deutlich ein wie die Linke…. man kann ketzerisch sagen sie tun das weil sie am wenigsten Zuwendungen bekommen.
    Wenn sie in Regierungsverantworung kommen werden sie den Weg der SPD gehen.
    Das mag alles sein aber es ändert nix daran daß die Linke in X Belangen von Afghanistan über Finanzkrise, Bürgerrechte, Binenmarkt- und Steuerpolitik der wohlriechendste Haufen Scheisse im Verkaufsregal ist.

    Die Nachdenkseiten haben diesen Punkt seit ihrem Bestehen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste und nach Miet-Rüttgers, Mövenpick-Guido und der undemokratischen Heuchelei in Hessen ist doch wohl heute offensichtlicher denn je wie der Hase läuft.
    Wenn Riester – und Rürup-Rente schon die Namen der von Versicherungswirtschaft gekauften bekommen oder Schröders bester Kumpel Maschmeyer vom AWD offen Wahlkampf macht um hinterher schöne Vorteile für Privatversicherer einzustreichen… wenn Merkel mit Hilfe der Medien lügt sie hätte nie fü Finanzmarktderegulierung gestanden obwohl es dick im Koalitionsvertrag steht… wie viele Belege brauchen wir noch um diese offene Korruption endlich niederzuschlagen?

  4. @Karim:

    Das Problem ist, dass wir in Deutschland keinen (einzelnen) Berlusconi brauchen, das Kapital hat den Kuchen weitestgehend unter sich aufgeteilt. Ab und an gibt es noch ein paar Umverteilungsk(r)ämpfe aber generell ist man sich einig und hält zusammen. Medien, Industrie und Banken ziehen brav gemeinsam an den Strängen, an denen die „von uns gewählten“ Politmarionetten hängen.

  5. Die Frage bleibt dann nur, wie schneidet der Souverän diese Stränge effektiv durch bevor Demokratie in Europa zur historischen Episode wird?

    Das was in Griechenland geschieht ist symptomatisch… den Griechen wird heute tatsächlich zum Vorwurf gemacht, daß sie die jahrelange Eliten-Wirtschaft geduldet haben …

    Das gleiche werden wir uns ultimativ auch vorwerfen lassen müssen, da wir fröhlich biertrinkend zugeguckt haben wir das Land ausverkauft wurde und als Reaktion noch so verblödet waren schwarz-gelb zu wählen, BILD-Lügen als Basis für einen öffentlichen Diskurs zu nehmen und uns über die Ergebnisse eines ehemaligen Big Brother Container Insassen wundern.

  6. @Karim:

    Tja, DA sind wir wieder beim „Berlusconi-Problem“: Die Aussagen der Medien stehen über den alten Werten von Moral & Ethik und vor allem über der eigenen Intelligenz.

    Zu wenig Menschen denken noch selbst und informieren sich abseits der manipulativen Medien.

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