Ladegeraete: Geschehen Zeichen und Wunder?

Wer kennt es nicht: Das Problem der unterschiedlichen Ladegeräte/Steckernetzteile, was die Spannung und das Steckerformat angeht.

Nokia fiel mir früher angenehm auf, da ich „das Nokia-Ladegrät“ an jeder Nokia anschliessen konnte. Die Zeiten sind lange vorbei. Jetzt habe ich sowohl auf dem Schreibtisch, als auch Zuhause auf dem „Elektro-Beistelltisch“ je 2 Ladegeräte liegen, für die beiden Telefone.

Die EU hat wohl den Mobiltelefon-Herstellern ein wenig Feuer unterm Popo gemacht und nun soll das Kabelwirrwar bald vorbei sein:

Bis 2012 sollen Handys einheitliches Ladegerät haben

überschreibt die Tagesschau einen Artikel, dem zu entnehmen ist:

Führende Handy-Hersteller und Mobilfunk-Anbieter haben sich auf ein einheitliches Ladegerät für Mobiltelefone geeinigt. „Bis zum Jahr 2012 wird die Mehrzahl der Handys mit einem standardisierten Netzteil ausgeliefert“, kündigte Rob Conway, Chef des Mobilfunkverbandes GSM Association (GSMA), auf dem Mobile World Congress in Barcelona an.

Da kann ich nur sagen: Bravo. Endlich wird es ordentlicher auf diversen Schreibtischen und auch wenn man „zu Besuch“,  „auf Messe“ oder sonstwie unterwegs ist, braucht man keinen Elektrokoffer mehr dabei zu haben, sondern EIN Netzteil für alle.

Print vs. Onlinemedien

Der Spiegel beschäftigt sich wieder einmal mit dem Problem Print- vs- Onlinejournalismus. Es ist toll, was für Bezahlmodelle etc pp. dort diskutiert werden um herkömmlichen Printmedien den Übergang zu erleichtern/ermöglichen.

Wo liegt denn – in meinen Augen – die Grunddifferenzierung zwischen Print und Online:

  1. Print ist IMMER langsamer
  2. Online nehme ich nicht mit aufs Klo
  3. Online ist (Grundkosten; PC + Internetgebühren) nicht preiswerter als Online
  4. Online ist ein „Abfallprodukt“ des Onlinedaseins
  5. Print lese ich morgens in der Bahn

Die Welt hatte – vor Jahren – eine geniale Onlineausgabe als kostenfreies Epaper, auf die ich aufmerksam wurde, weil sie in den Nachmittagsfliegern der Lufthansa kostenfrei verteilt wurde. Die Idee war einfach: Es wurde eine PDF-Version ins Netz ggestellt, die Lufthansa druckte es aus und verteilte es „just in time“. Allerdings hat die Welt umgestellt und seit längerer Zeit gibt es das Epaper nur noch im kostenpflichtigen Abo.

Ein kostenfreies Epaper, dass so ungefähr meinem „intellektuellen Voraufwachniveau“ entspricht, ist exakt das, was ich morgens in der Bahn lesen möchte. NEIN! Ich möchte nicht mit einem Laptop/PDA/Mobiltelefon online gehen, nur um in der Bahn lesen zu können. Sowas ist – in meinen Augen – stillos. Das gehört da einfach nicht hin. Sicher könnte ich dann auch an jeder Haltestelle twittern wo ich mich gerade befinde, aber irgendwo hört es doch echt auf.

Sobald ich aber wieder an einem Rechner sitze, schalte ich um: Online-Input ist dann wieder gefragt.

Und ihr? Wo seht ihr die Zukunft/den Weg? Wo lest Ihr noch Papier-Input?

Meldepflicht fuer CSU-Politiker?

Zumindest war dies mein erster Gedanke, als ich die Schlagzeile „Bayern plant eine Meldepflicht für Komatrinker“ in der Welt las. Nun ist es aber nicht so, dass etwaiges Komatrinken – welches zu massiven Sprachaussetzern führen kann (das sogenannte Stoiber-Syndrom) – nun in Bayern generell meldepflichtig wird. Nein, die Meldepflicht soll nur für Jugendliche gelten. Erwachsene können natürlich weiterhin ordentlich „Gas geben“.

Was wäre auch ein CSU-Parteitag ohne eine Maß voll Gerstensaft.