Ein Szenario bezüglich der neuen Möglichkeiten in Sachen Vorratsdatenspeicherung in Verbindung mit der “Kinderporno”-Sperrliste
Gegeben sei:
- Ermittlungsbehörden haben freien Zugriff auf jegliche Verbindungsdaten (wer hat wann welche IP-Adresse gehabt)
- Ermittlungsbehörden bestimmen welche Webseiten in der Sperrliste aufgeführt werden
- Die zu sperrenden Webseiten werden per Nameservermanipulation auf eine definierte Webseite umgeleitet.
Womit ein wunderbares Tool kreiert wäre nicht nur den Zugriff auf unliebsame Webseiten zu sperren, sondern auch Benutzergruppen jeglichen Interessengebietes zu definieren und zu identifizieren. Glaubt ihr nicht? Ist aber so. Wenn zum Beispiel der Herr Schäuble irgenwann der Meinung ist, dass die Besucher dieser Webseite doch mal identifiziert werden müssten,weil die den Schäuble nicht lieb haben können, würde er folgendes tun:
- rz.koepke.net in die Sperrliste packen, wodurch jeglicher Zugriff per DNS-Manipulation auf eine Webseite des BKA umgeleitet werden kann.
- Das Logile des betreffenden BKA-Webserver mit den Vorratsdaten abgleichen
- Du (ja, DU) der Du jetzt diese Zeilen liest, bist in der Kartei der mutmasslichen Schäuble-Gegner enthalten.
Ist das nicht wunderbar? Man kann nicht nur den Zugriff sperren, sondern auch gleich die Besucher JEDER Webseite in einer Datenbank erfassen und sogar mit anderen Datensätzen abgleichen, so nach dem Motto: Liest Bildblog & Fefe & Reizzentrum & surft nach 02:00.
Leide ich an Verfolgungswahn? Hilf mir meine Einschätzung zu bewerten und stimme ab:
[poll id="7"]
Auch wenn ich ansonsten kein Link-Bettler bin, wäre es nett, wenn dieser Artikel weiter verbreitet werden würde. Ich danke schon mal im Voraus in der Hoffnung so ein paar Stimmen für die Abstimmung einzuholen.
Keine hervorgehobenen Kommentare.

Pingback: Was unterscheidet deutsche von skandinavischen Internetsperren? | Reizzentrum
Wo ist das Problem, das diese Daten aufgezeichnet werden? Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!
Im Übrigen kann Google das schon lange! Oder glaubt jemand ernsthaft, dass Google nicht protokolliert, wer wan was gesucht hat und welche Fundstellen angesurft hat?? … und Google wertet diese Daten aus und verkauft sie! Aus Spaß betreiben die sicherlich keine kostenlosen Suchdienste und verbreiten kostenlose Mailservices, Browser und was sonst noch gerne frei hgenutzt werden will.
@RazorMan:
Wenn Du nichts zu verbergen hast: Wo kann ich deine Kontoauszüge sichten? Sind die auf einer Webseite? Hast Du eine öffentliche “Schlafzimmer-Cam”? An welchem Wochenende lässt Du deine Wohnungstür auf und bist ausser Haus, damit ich mich mal in Ruhe in deiner Wohnung intensiv umsehen kann?
Es geht um Freiheit – nicht darum etwas zu verbergen!
Und Google & Co nutze ich freiwillig und bewusst. Google greift nicht auf meine Festplatte zu. Was ich wie und wo suche bestimme ich selbst.
Die Zukunft des Internets liegt in der zentralen staatlichen Speicherung aller privaten Daten. Eines Tages werden lokale Datenträger nur noch in Ausnahmefällen und mit behördlicher Genemigung zur Verfügung stehen. Der private Computer wird vollkommen ohne Festplatte existieren und sein Betriebssystem, die Benutzereinstellungen und natürlich die eigenen Dateien von einem staatlich kontrollierten Server laden. Fotoapperate werden jedes Bild mit WiFi auf den Staats-Server hochladen und MP3-Player werden nur noch mit Livedownload arbeiten, um sicherzustellen, dass niemand seines geistigen Eigentums beraubt wird.
Durch diese Maßnahmen lassen sich ALLE Probleme der Computerkriminalität restlos lösen. Der Besitz eines nicht registrierten Datenträgers wird unter Strafe gestellt. Festplatten und Speichersticks werden wie Schusswaffen behandelt werden., also registrierter Besitz nur mit Datenträgerschein.
Der Nachfolger von Herrn Schäuble wird unseren längst erwachsenen Enkeln erklären “Wo kommen wir denn hin, wenn jeder seine Daten selber speichert”
Zu deiner Frage:
Ich will stark bezweifeln, dass Du unter verfolgungswahn leidest. Dieses Schicksal trifft eine andere Person: Wolfgang Schäuble