Bis wirtschaftliche Interessen uns scheiden

Tja, so – oder so ähnlich könnte man etwaige Naturschutzbekundungen der amerikanischen Regierung (speziell des Ich-hau-mal-auf-den-Bush Clans) ergänzen. Nachdem 1990 der Papa von George Double-U das bohren nach Öl in den US-Küstengewässern mittels Moratorium untersagte, hebt der Sohnemann eben dieses Moratoriumwieder auf. Ausserdem ist dem Spiegel zu entnehmen, dass

Bush forderte erneut auch eine Erlaubnis des Kongresses für Ölbohrungen in einem Naturschutzgebiet in Alaska und erhöhte Kapazitäten der US-Raffinerien.

Aber die freundschaftliche Bande zwischen der derzeitigen US-Regierung und den Öl- und Waffenmultis schafft es ja nicht dass erste mal, mit den Auswirkungen der Vetternwirtschaft in die Medien zu kommen.

Schon die Kids lernen: Arbeit lohnt nicht

Naja, wenn Papa die fette Asche nach Hause bringt, kann der Ableger natürlich machen was er will. Der darf Geld verdienen. Aber WEHE der Schüler – der sich nebenbei sein Taschengeld aufbessern will – hat das Pech, dass seine Eltern Leistungen nach Hartz-IV beziehen. DANN wird das Taschengeld/der Verdienst leider etwas dünner, denn als Zuwachs in der Bedarfsgemeinschaft wird der Verdienst angerechnet.

Die Hartz-IV-Gesetze liefern immer wieder Lehrstücke für Demotivation und Benachteiligung. Beispiel Ferienjob: Schüler, die in einem Hartz-IV-Haushalt leben, müssen ihr aufgebessertes Taschengeld den Einkünften der Eltern zurechnen lassen.

schreibt der Spiegel

T-Mobile raucht zu viel iPhone

erst mahnt der Teil eines ehemaligen Staatsunternehmens den Vertrieb von anonymisierten SIM-Karten und nun wird es ganz bunt: T-Mobile will seinen Kunden vorschreiben, welche Software auf den iPhone installiert wird und welche nicht. Gegen SipGate z.B. hat die Telekom etwas, denn mittels der von Indigo Networks entwickelten Software kann der iPhone-Nutzer über das WLAN mittels VoIP an der Gebührenstruktur der T-Mobile vorbei telefonieren und DAS geht ja nun mal so gar nicht.

Dem Heise-Ticker ist zu entnehmen:

Außerdem stößt sich T-Mobile daran, dass die Software sich ausschließlich auf „hacked devices“ installieren lasse. Die Software sei außerdem darauf ausgerichtet, die Software auf dem iPhone zu knacken. T-Mobile weise Kunden darauf hin, dass die technischen Voreinstellungen des iPhone nicht geändert werden dürften.

Ja, also wo kommen wir denn da hin, wenn die Kunden nun auf einmal anfangen „Technische Voreinstellungen“ eines Computers zu ändern. Anscheinend haben die zuständigen Herren bei T-Mobile bis zum heutigen Tag nicht realisiert, dass das iPhone eigentlich ein Computer ist, mit dem zufällig auch telefonieren kann.