Warum ich Quotenfrauen scheisse finde

Liebe Frauen, wenn ihr eine Postion in einem Unternehmen, einem Verein, einer Partei oder sonstwo bekommt, mit welcher Begründung möchtet ihr diese Position angeboten bekommen:

  • Frau Müller, wir freuen uns sehr, ihnen mitteilen zu können, dass der Ausschuß Sie – aufgrund Ihrer Ausbildung, Erfahrung und Fähigkeiten – für die geeignete Person für diese Position hält.
  • Frau Schulze, Sie haben den Job. Leider mussten wir Sie einstellen, da der Vorstand derzeit männerlastig ist. Bitte halten Sie sich bei Abstimmungen zurück.

Die FAZ schreibt:

Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Einführung von Frauenquoten in der Wirtschaft vorlegen. Das hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigt. Die Ressortchefin sprach sich dafür aus, für Frauen und Männer jeweils einen Mindestanteil von 30 Prozent in Führungspositionen vorzuschreiben. Diese Regelung solle nicht nur für Aufsichtsräte, sondern auch für Vorstände gelten.

und ich sage: Na viel Spass! Ist das der Versuch der „Quotenfrauen“ (a’la Familienministerin Schröder) sich trotz Unfähigkeit später gut dotierte Jobs in der Wirtschaft zu ergattern?

Liebe Frauen – ich habe kein Problem mit Frauen, die erfolgreich sind und Leistung zeigen. Ich lebe mit einer echten Leistungsträgerin zusammen und sehe auch wie sie teilweise unter dummen „Männerentscheidungen“ leidet. Aber sie leidet, weil depperte Männer eingestellt werden.

In irgend einer Zeitung las ich die letzten Tage, dass Frauen im Management vorwiegend gegen eine Quotierung wären. Dies ist für mich nachvollziehbar. Es muss doch – verdammt nochmal – gesellschaftlich möglich sein, eine geschlechtsneutrale und dafür fähigkeitsorientierte Vergabe von Posten und Positionen zu realisieren.

Ich Menschen die in ihrem Job erfolgreich sind und aus ihrer eigenen Leistung ihre Anerkennung ziehen. Ich mag weder Quotenfrauen noch kann ich mich für Vorgesetzte erwärmen, die nur Vorgesetzte sind, weil ihr Papa den Personalchef schon seit der Schulzeit kennt. Ich möchte gern Vorgesetzte und Entscheider über mir wissen, die wissen was sie tun – die für ihren Job qualifiziert sind. Nichts anderes ist mir wichtig.

PS: Ich fürchte wegen dieses Artikels werde ich heute Abend noch in die Freude einer Diskussion haben 🙂

33 Gedanken zu „Warum ich Quotenfrauen scheisse finde

  1. Also ich geh da ganz konform in Deiner Meinung. Frauen (oder Männer) sollten den Job bekommen, weil sie gute Arbeit machen und nicht weil sie a) Frauen sind b) einer ethnischen Minderheit angehören c) hübsch aussehen d) behindert sind e) beliebiges Kriterium ausser guter Qualifikation und Fähigkeiten.

      • Ok, war unglücklich formuliert. Was ich ausdrücken wollte, war, dass man den Gedanken, dass Frauen in Führungspositionen nichts verloren haben (aus welchen Gründen sei jetzt mal dahin gestellt) nicht damit begegnen sollte, diesen Gedanken einfach durch eine Quote, die nichts darüber aussagt, ob die betreffende Frau wirklich für den Posten geeignet ist, zu übergehen.

  2. *Seufz* Das ist was die Politiker immer machen ein Bekämpfen von Symptomen statt bereinigen der Ursache (ok das wäre „geringfügig“ aufwändiger).
    Frauenquote ist Unsinn es müsste ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden. Ich erlebe es oft das ich von Männern nicht als Mensch angesehen werde sondern das früher oder später nur eines im Vordergrund steht. Nicht sexuelle sondern rein freundschaftliche Beziehungen zu Männern sind nicht möglich (zumindest zu 99%)
    Mir sagte neulich auch ein Mann das sie in ihrer Legion keine Frauen aufnehmen. Der Grund ist das es immer Ärger gibt wenn man das macht. Nicht zwangsläufig wegen der Frau sondern weil immer jemand meint er müsse Frauen anders behandeln(Bsp sagt eine Frau etwas kritisches ist es gezicke bei Männer ist ein Kritik). Ich verstehe das objektiv sehr gut. Subjektiv empfinde ich es aber als sehr unfair da ich das nicht beeinflussen kann, ich kann weder etwas dafür das ich als Frau geboren bin noch kann ich etwas dafür das manche Männer nicht mit dem Gehirn denken.
    Ich war nicht ohne Grund früher in Spielen oder im Chat nicht als Frau unterwegs.
    Nicht das ihr mich falsch versteht es nicht nicht die alleinige Schuld der Männer, auch viele Frauen tragen ihren Teil dazu bei. Im Endeffekt ist die Gesellschaft dafür verantwortlich weil das Bild der Frau das propagiert wird sehr einseitig ist(das der Männer natürlich auch).
    Das was ich derzeit sehe ist der krampfhafte Versuch die Gleichberechtigung zu erzwingen, indem teils Männer diskriminiert werden (auf andere Art natürlich). Es ist eine Tatsache das Männer und Frauen unterschiedlich sind und das ist gut so! Wenn Männer und Frauen ihr geschlechtsspezifisches Denken mal ausknipsen würden und schauen würden „was will ich für mich“, „was ist der andere(nicht geschlechtsspezifisch)“, statt „welche Vorteile kann ich daraus ziehen“ oder „Welche Annehmlichkeiten bringt mir das“ wäre die Gesellschaft insgesamt glücklicher und weniger verkrampft.
    Leider ist das Wunschdenken und der Grund warum es Frauen teils schwerer haben oder auch leichter.

  3. Frauen wie ich (deutlich über 30, im Arbeitsleben) können ein Lied von der Diskriminierung am Arbeitsplatz singen. Ob der männliche Kollege mehr verdient oder karrieremäßig an einem vorbeizieht – mit schlechterer Qualifikation (aber z.B. ohne Kind, bzw. nicht allein erziehend), es ist fast überall gleich. FAST, denn es gibt Branchen, in denen man als arbeitende Frau nicht so beschissen behandelt wird. Deine gehört dazu. Aber in meiner – ach, da sieht es leider ganz anders aus (erinnere Dich z.B. an den Herrn von und zu!).

    Was glaubst Du, was passiert, wenn z.B. eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund eingeführt wird? Oder, z.B. in den USA, für Menschen anderer Hautfarbe? Die Unternehmen wären blitzschnell bereit, in die (Aus-)Bildung dieser Menschen zu investieren, sie würden vom Praktikanten an beginnen, diese Leute zu fördern.

    Und bei einer Frauenquote wäre es ebenso. Z.B. würde mehr in die Kinderbetreuung investiert, davon bin ich überzeugt, denn das ist immer noch ein Hauptgrund, warum viele Frauen sich genötigt sehen, auf eine Karriere zu verzichten. Ganz abgesehen vom gesellschaftlichen Umdenken. Je mehr Frauen es in höheren Positionen gibt, umso „normaler“ wird dieses Bild.

    Und wenn sich halt keine Tür öffnet, muss man die Mauer einreißen. Leider, aber einen anderen Weg sehe ich momentan nicht.

    Und mir wäre es scheißegal, ob ich aufgrund meiner Qualifikation oder einer Quote eingestellt werde. Denn auch bei einer Quote ist Qualifikation die Voraussetzung. Das wird immer gerne (polemisch, so wie hier) anders dargestellt. Aber das spiegelt nur die unbegründete Angst vor der Quote wieder.

    • @Friedrich:

      Hör bitte auf, mit Nebenkriegsschauplätzen abzulenken. HIER geht es um die Benachteiligung von tausenden von Frauen und wie man dieses Problem sinnvoll löst. Wer da versucht abzulenken und mit dem Finger auf andere Problemzonen zu zeigen könnte ein Teil des Problems sein.

  4. @Atomality:

    In meinem Arbeitsbereich sind Männer vielleicht um die 9:1 in der Überzahl. Aber wenn meine Firma irgendwann mal größer werden sollte muß ich den 10% also 3 x höhere Chancen einräumen? Dazu sag ich Ihnen nur „Vergessen Sie es.“

    Sollte unter den 10% jemand sein mit dem ich gerne zusammenarbeiten möchte, dann wird mich auch ein Quote und deren Minderzahl nicht davon abringen.

    Was Sie wollen ist keine Tür sondern eine Zwangsmaßnahme gegen andere, eine derartige Einstellung lehne ich einfach ab. Es heißt nämlich weil ich mich benachteiligt bin sind es andere auch daher ist es nur gerecht wenn wir anderen etwas wegnehmen.

    • @Friedrich:

      Ich arbeite in einem Bereich in dem ebenfalls Frauen in der absoluten Minderzahl sind.

      Die Frage ist: Woran liegt es? Liegt es daran, dass Frauen in ihrem eigenen Selbstverständnis nur „Heimchen am Herd“ sind, oder liegt es auch daran, dass Frauen aufgrund unserer Gesellschaft in die zweite Reihe gedrängt werden?

      Liegt es vielleicht AUCH daran, dass Frauen in unserer Gesellschaft diejenigen sind, die typischerweise die süßen Kinder betreuen und dadurch (die besten beruflichen) Jahre ihres Lebens Zuhause abhängen, während der Pascha seine Karriere durchstylt?

      Ich gestehe: Ich habe karriemässig die beste Zeit gehabt, als meine (nun Ex)Frau unsere beiden Kinder versorgte und betreute. Ich bin ihr bis heute dafür dankbar, sie tat es freiwillig – wir sprachen dies ab. Aber dies ist z.B. ein Detail, dass von vielen Männer gnadenlos ignoriert wird.

      Sie vertrauen darauf, dass sie als Pascha selbstgefällig ihre Karriere machen und die Frau wäscht ab und schmiert die Stullen. Dieselben Männer können eine Frau im Beruf nicht ernst nehmen, da sie „nur“ eine „Stullenschmiererin“ vor sich sehen. Diese Idioten sind es, die es zu resozialisieren gilt. Ob Quote dafür da richtige Mittel ist – DAS bezweifel ich. Vielleicht helfen Schläge 🙂

  5. @Friedrich: Das heißt also, dass eine Quotenregelung gleichzusetzen ist mit einer Besetzung der Stellen durch schlechte, minderwertige oder weniger qualifizierte Mitarbeiter. (Ob man mit einem Kollegen zusammenarbeiten „möchte“, das ist völlig irrelevant. Jeder hat Kollegen, die er gerne an die Wand klatschen „möchte“.)

    Aber dieser Gedankengang, diese Gleichsetzung offenbart letztlich das ganze Dilemma und zeigt schon an sich den Sexismus der Gesellschaft.

    Wären wir in den USA und ginge es bei der Quote um Menschen dunkler Hautfarbe, wäre der denkende Mensch nicht zu solch einer Gleichstellung bereit.

    Das ist sehr traurig, aber genau aus dem Grund reicht es eben nicht mehr, an die Tür zu klopfen.

    Warum unter Männern so eine Angst vor der Quote herrscht, kann ich mir nur mit tief verwurzelten Vorurteilen erklären. In keinem Artikel männlicher Autoren, den ich bisher gelesen habe, wurde erwähnt, dass eine Quotenregelung natürlich nur bei gleicher Qualifikation funktioniert.

    Und wir haben heute schon mehr Abiturientinnen, mehr Hochschulabsolventinnen. Gut ausgebildete Fachkräfte, die auf der Strecke bleiben, weil sie nicht gefördert werden, weil die Last von Familie und Karriere fast allein auf ihren Schultern ruht.

    Und wir haben den demographischen Wandel. Wenn unsere Volkswirtschaft nicht auf dem Altar der männlichen Eitelkeit geopfert werden soll, dann muss sich etwas ändern und zwar schnell. Und weil es freiwillig nicht passiert, muss man eben nachhelfen.

    Und zum Abschluss noch ein Blick über den Tellerrand:

    Effektiv war dagegen das am 1. Januar 2008 in Norwegen in Kraft getretenen Quotengesetz. Keine Sanktionen und keine Gerichtsverfahren waren nötig, um einen 40-prozentigen Frauenanteil in den Aufsichtsräten zu erreichen.

    „In den Gremien kam es zu einer deutlichen Verjüngung, und das Ausbildungsniveau stieg“, sagt Marit Hoel, Chefin des Center for Corporate Diversity in Oslo. Die Warnung der Kritiker, dass Unternehmen ihren Sitz aus Norwegen verlagern würden, habe sich nicht erfüllt: „Faktum ist, dass die Zahl ausländischer börsennotierter Unternehmen sogar gestiegen ist.“ Eine Untersuchung zeige, dass sich die Mehrheit der Aufsichtsrätinnen nicht als „Quotenfrauen“ behandelt fühle. 95 Prozent gaben an, ihre Ansichten und Standpunkte würden ernst genommen, 85 Prozent sagten, ihre Vorschläge hätten Zustimmung gefunden und würden umgesetzt. “

    Quelle: http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/der-norden-machts-vor/

  6. @reizzentrum:

    Die Frage ist: Woran liegt es? Liegt es daran, dass Frauen in ihrem eigenen Selbstverständnis nur “Heimchen am Herd” sind, oder liegt es auch daran, dass Frauen aufgrund unserer Gesellschaft in die zweite Reihe gedrängt werden?

    Liegt es vielleicht AUCH daran, dass Frauen in unserer Gesellschaft diejenigen sind, die typischerweise die süßen Kinder betreuen und dadurch (die besten beruflichen) Jahre ihres Lebens Zuhause abhängen, während der Pascha seine Karriere durchstylt?

    Hier möchte ich mal zum anregen meine eigenen kleine Worte mal niederschreiben.
    Unsere Gesellschaft hat die FRAU nicht gemacht. Die Natur hat MANN und FRAU entwickelt. Alleine können Sie sich nicht vermehren. Wir wären dann ja auch Regenwürmer 😉 aber wir sind nun mal, welch ein Glück MENSCHEN. Also brauchen wir schon 2 verschiedene Typen MENSCH. Nach getaner Fortpflanzung benötigt das Muttertier FRAU so ab dem 6 Monat einen gewissen Schutz. Ich weiß, Schwangerschaften sind keine Krankheit, aber nun mal auch kein Normalzustand. Die FRAU ist ja nicht immer schwanger. Nun ist es mit unserem „lieben“ Nachwuchs nun mal so, dass Sie weder Schildkröte, Schnecke oder Fisch sind. Sie sind ein Säugetier und benötigen nun einmal das betreuen (streiche das betreuen) die Pflege und Erziehung. Nun denken wir mal nach, wieeee lange ein MENSCH benötigt um seine individuelle Reife zu erlangen. Ich werfe hier mal 15 Jahre in den Raum. Davon schon mal in den ersten 8 Lebensjahren eine Rund um die Uhr Sorglos-Betreuung. Dann kommt der Feinschliff und der Körper und Geist des Wunder MENSCH kann sich fertig entwickeln, auch wenn Mama und Papa, Kindergarten, Schule, Omas und Opas nicht immer ein Auge auf Sie haben. Wenn dann die MENSCHheit auch noch auf unserem schönen Blauen Planeten überleben möchte, so muss jede FRAU mind. 3 Kinder auf die Welt bringen, damit das funktioniert. Das die FRAU nach einer Schwangerschaft auch eine Pause benötigt, sollte allen klar sein. Sagen wir mal mindestens 1 Jahr um sich zu regenerieren und Kraft zu schöpfen für die nächste Schwangerschaft. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass alleine die Frau, deren „Hauptaufgabe“ nun mal das Kinderkriegen ist mindestens 9 Jahre im Nachwuchsbetreuungsgewerbe beschäftigt ist. Da die Kinderbetreuung am besten in den eigenen 4 Wänden durchzuführen ist, ist es doch ganz natürlich, dass die FRAU sich auch um den Haushalt kümmert. Denn der MANN geht ja schließlich auf die Jagd oder baut das Ackerland an, damit die Familie etwas zu essen hat. Arbeiten muss der arme Racker auch noch, damit die Familie ein Dach über den Kopf hat und Sie Wasser und Feuer haben. Das braucht der Mensch ja nun mal zum überleben. Ja so ist es und so wird es immer sein. Wir kleinen MENSCHen werden die Natur nicht ändern, nur weil wir i-phones, blogs und Internet haben. Auch wird es immer eine kleine Minderheit geben, wo die FRAU die Kiddys bekommt und der MANN die Kids aufzieht und FRAU geht in den Wald zum Holzhacken. Oder 2 MÄNNER bzw FRAUen leben zusammen und nehmen Kinder auf, deren Eltern gestorben sind. Oder MANN und FRAU teilen sich alles (außer das Kind gebären) zu 50%, okay, das sind dann aber nur ein kleiner Promille Anteil der Menscheit.
    MÄNNER sind in allen Sportarten schneller im laufen, wir springen höher und weiter 😉 Und dann gibt es da auch noch den Unterschied „FRAUen können kein Fußball spielen.“
    Wir sollten bei allem Gesellschaftlichen Fortschritt nicht vergessen, wie die Natur uns ausgestattet hat. Für mich ist der Beruf HAUSFRAU, ja für mich ist das ein Beruf eine sehr wichtige Aufgabe in der Natur und in der Gesellschaft, denn nur dann werden unsere Kinder Individuell genug erzogen, dass der MENSCH sich noch schneller weiter entwickelt. Die Natur hat noch viel vor. Ich hoffe wir machen Ihr, der Natur da keinen Strich durch die Rechnung mit ner Quote. 🙂

    • @Der Aufwachende:

      Ob Du es glaubst oder nicht: Ich kenne Männer, die sehr wohl Vaterschaftsurlaub nehmen und deren Frauen zur Arbeit gehen.

      Das Problem liegt wahrscheinlich daran, dass die Frage danach, WER denn nun in den *schaftsurlaub geht, meist eine Frage des Geldes ist. Da meist die Männer mehr verdienen (weil Frauen im gleichen Job schlechter bezahlt werden?) bleiben die Frauen dann Zuhause, so dass der Verlust des Haushaltseinkommens so gering wie möglich ist.

      Du sagst, dass eine Frau nach der Schwangerschaft ein Jahr braucht um sich von der Schwangerschaft zu erholen und somit nicht in den Beruf zurück kehren kann. Aber für die Hausarbeit und die Kinderbetreuung ist sie fit genug? Ist das Schleppen von Einkaufstüten für einen (Beispiel) 4-Personenhaushalt entspannender als an einem Verteibsmeeting teil zu nehmen?

      Du solltest deinen Standpunkt nochmal überdenken…. Der gibt nämlich ein ganz fieses Macho-Bild ab. Sorry für die deutlichen Worte – aber ich bin eben offen und ehrlich 🙂 Vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden…..

    • „Unsere Gesellschaft hat die FRAU nicht gemacht. Die Natur hat MANN und FRAU entwickelt.“

      *lach* Der war gut! Sehr lustig und sehr einseitig! Wir sind als Babys geboren also bleibt Babys! Ja Männer und Frauen sind unterschiedlich aber zum einen ist jede der viele Frauen auf der Welt ein INDIVIDUUM nicht jede wird schwanger(Männer sind natürlich auch Individuuen) und die Gesellschaft bestimmt sehr wohl den Stellenwert der Frau in der Gesellschaft. Das hat nichts, rein gar nichts mit dem zu tun wie wir geboren wurden!
      Jede Frau die etwas erreichen will und die Fähigkeiten hat sollte die Möglichkeit bekommen, genauso wie jeder Mann, das ist derzeit nicht gegeben. Eine Quotenregelung ist allerdings kompletter Unsinn da man eher von Verhältnis ausgehen müsste. Wieviele Frauen wollen denn überhaupt dort rein und wären befähigt? Ein Umdenken in der Gesellschaft muss stattfinden aber kein aufzwingen von Symptombekämpfungsmaßnahmen.

  7. @reizzentrum: Wo habe ich da meinen Standpunkt mitgeteilt????
    Ich kenne auch Männer, die Elternzeit nehmen 😉
    Auch ich hatte das Glück von 1982 bis 1988, meine erste Tochter sehr intensiv zu betreuen, da ich im Schichtdienst diente 😉 Meine damalige Frau (auch ich bin schon mal geschieden) hatte ne Teilzeitstelle und ich Vollzeit aber eben im Schichtdienst. Somit hatte ich viel viel Zeit für unserer ersten Tochter und den Haushalt. Davon möchte ich auch keine Sekunde missen. Ich würde auch den Hausmann übernehmen. Mache ich übrigens heute noch. Da ich und meine Freundin beide zu gleichen Teilen, nämlich Vollzeit arbeiten und wir auch noch 1 Twen und 1 Teenie mit im Hause wohnen haben, teilen wir uns die Arbeit im Haushalt. Wir gehen zusammen shoppen, saugen und putzen gemeinsam und stehen am WE immer gemeinsam in der Küche. Sie schält und schnippelt und der „Macho“ kocht. Können wir Männer übrigens auch besser. Zähl mal die Sterneköche und teile Sie nach Geschlechter.
    Bei uns in der Bundeswehr verdienen Frauen z.b. genauso viel wie Männer. Bei allen Beamten und Angestellten übrigens ist das so. Das regelt da eine Gehaltstabelle. Und auch in den verschiedenen Berufen, glaube ich mich zu erinnern, da gibt’s Tarifverträge und dort wird auch nicht nach Geschlechter unterschieden. Selbst der Mann, der hier bei uns putzt verdient genauso viel wie Frau Schmidtz, die den Block 23 putzt.
    Übrigens habe ich Einzelhandelskaufmann gelernt. Damals fingen wir mit 10 Auszubildenden an, in unserem Betrieb. 8 Frauen und 2 Männer. Noch heute sehe ich in Lebensmittelgeschäfte mehr Frauen als Männer. Deshalb gehe ich wohl auch so gerne einkaufen 😉 Aber ein zwei kräftige Männer benötigt solch ein Betrieb auch. Der Lagerarbeiter und der CHEF 😉
    Ach ja und dann hast du mich auch weiterhin falsch verstanden. Mit der einjährigen Pause meinte ich Ihre körperliche Pause. So eine schöne, zierliche Frau ist ja auch keine Gebärmaschine. Und den Einkauf kannst ja bitte schön Du auch mal tragen 😉
    Das was ich schreibe ist gewiss nicht mein Standpunkt, es sind nur die Gedanken die wir bei der Geschlechter-Diskussion vergessen. Keiner meiner Freunde würde mich als MACHO bezeichnen ;). Das kannste mir glauben;)

    • @Der Aufwachende:

      Ja, am Wochenende bin ich dann auch mal Einkaufen gegangen – den Rest der Zeit war das nicht möglich, da ich zu lange arbeitete und die Supermärkte noch nicht bis 22:00 auf hatten.

      Und ja: Sterneköche sind überwiegend Männer. Aber wer kocht meist Zuhause, wesentlich weniger gut angesehen? DAS sind dann wieder die Frauen.

      Lebensmitteleinzelhandel ist ein GUTES Beispiel. Und ja, Du hast recht – da sind meist Frauen am kassieren und am bestücken – aber wer ist Ladenleiter und wer Bezirksleiter? Wieso ist der Ladenleiter ein mann wo doch – nach der Normalverteilung prozentual eigentlich eher Frauen auf diese Posten „hochrutschen“ müssten – wo sie doch auch im Laden die Überzahl bilden.

      Und ja, in den Tariftabellen wird nicht nach Geschlecht unterschieden – aber es gibt Mittel und Wege (welche auch genutzt werden) über z.B. die Tätigkeitsbeschreibung, Boni und anderes an der Stelle Geld zu sparen.

  8. @Atomality:

    Ich halte von de Quote gar nichts und damit bin ich nicht alleine. Deine Unterstellungen bezgl. Sexismus lehne ich so einfach ab. Und ich habe eine kleine Firma und ich suche mir die Leute aus mit denen ich zusammenarbeiten will. Wenn es denn mal eine Frau sein sollte, ist das in keiner Weise speziell arrangiert. Und auch wenn meine Firma irgendwann mehr größer werden sollte, werde ich mich garantiert nicht um eine PC korrekte Stellenbesetzung bemühen.

    Und Ihre Einstellung für eine Quote kann ja nur von irgendwelchen Menschen kommen die meinen alle anderen sind zu blöd, verbohrt oder was auch immer und SIE haben das alleinige Recht. Und hier sage ich Ihnen, von dieser Art gibt es mir zuviele Männer und Frauen.

  9. @reizzentrum:

    Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist im Informatikland eine Frau eine Rarität, Gründe dafür kann ich nicht wirklich „ausmachen“. Offensichtlich ist das irgendetwas was es für Frauen wenig attraktiv macht oder aber für Männer „schwer“ zu widerstehen.

  10. @reizzentrum:

    Wieso Nebenkriegsschauplatz. Es geht um die einseiteige Bevorzugung von Frauen in bestimmten Bereichen. Also ich bin dagegen und lehne es für mich ab. Wenn Ihr es anders haben wollt. Bitte, ich bin der letzte der Euch da hindern wird. Aber das Ihr mir Eure Weltsicht als „besser“ verkaufen wollt, lehne ich ab. Und die Mittel die Ihr dazu befürwortet schon mal ganz. Es heißt nämlich Ihre wisst es besser, und das tut Ihr nicht. Im Gegenteil die Welt ist voller Besserwisser und Leuten den jedes Mittel recht ist Ihr Ziel zu erreichen.

    • @Friedrich:

      Ich bin – wie Du allein aus der Überschrift ersehen kannst – ebenfalls gegen Quoten.

      Allerdings glaube ich, dass unsere Gesellschaft die Benachteiligung jedweder Gruppierung überwinden muss. Egal ob es Männer/Frauen, Jung/Alt, Christen/Moslems oder Hamburg/München ist.

      Wir müssen viel mehr als „wir“ als Menschen denken – denken aber immer noch viel zu sehr in Gruppen (wir, die männlichen, jungen Christen aus Hamburg).

  11. @reizzentrum:

    Das gebe ich dem Reizzentrum recht. @reizzentrum:

    „Ich gestehe: Ich habe karriemässig die beste Zeit gehabt, als meine (nun Ex)Frau unsere beiden Kinder versorgte und betreute. Ich bin ihr bis heute dafür dankbar, sie tat es freiwillig – wir sprachen dies ab. Aber dies ist z.B. ein Detail, dass von vielen Männer gnadenlos ignoriert wird.“

    Ich habe das genau so mit meiner Frau gemacht. Sie wollte von sich aus Kinder erziehen und hat sich dafür entschieden. Ich selber wollte nicht „komplett“ außen vor sein und arbeite von zu Hause aus. Wenn also mal „not an der Frau“ ist, kann ich halt diese Lücke füllen.

    Um aber mal etwas weiter auszuholen:
    http://www.freiewelt.net/blog-2817/eine-frustrierte-frauengeneration.html
    Hier schreibe eine Frau, der ich mit dieser Einstellung nur beipflichten kann.

    Es sollten Frauen keine speziellen Hindernisse in den Weg gelegt werden aber eine „Bevorzugung“ durch irgendwelche Quoten sind nicht der richtige Weg. Und außerdem verwehre ich mich gegen die implizite Abwertung, wenn sich doch eine Frau entscheiden sollte Kinder großzuziehen. Es kann nicht sein, daß nur eine „arbeitende“ Frau als wie auch immer besser anzusehen sei. Genauso wenig kann es einen Glorienschein für irgendein bestimmtes Verhalten geben.

  12. Ich finde es furchtbar, wenn Firmen nur auf Grund von Quoten neue Mitarbeiter einstellen, die eventuell nicht ganz so qualifiziert sind wie andere. Angeblich wird hier in Deutschland doch so viel Wert auf Bildung gelegt. Wirken wir da nicht dagegen, wenn wir neue Mitarbeiter nach Aussehen, Religion oder Herkunft einstellen? Diese Aussichten gefallen mri überhaupt nicht, obwohl ich eine Frau bin. Quotenfrauen sollte es einfach nciht geben, sonst hätten wir doch umsonst um unsere Gleichberechtigung gekämpft.
    Grüße,
    Tina von Fortbildung Pflege München

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