Blockiert „Stuttgart 21“ jeglichen Schienenbau bis 2020?

Die TAZ schreibt über dieses Deppenprojekt Stuttgart 21:

Sollte der Anteil des Bundes tatsächlich auf 4 Milliarden Euro anwachsen, wäre das nicht viel weniger, als Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bis 2020 voraussichtlich bundesweit für alle Schienenbauprojekte zur Verfügung steht.

Also wird das Stuttgarter Projekt schuld daran sein, wenn wir die nächsten 10 Jahre rein bahntechnisch auf der Strecken bleiben. Null, nada, gar keine neuen Streckenerweiterungen, denn:

Normalerweise zahlt der Bund neue Schienenstrecken sowieso alleine

Aber wir brauchen ja auch keine Gelder für den ÖPNV. Die Strassen sind ja frei, es gibt keine Energiekrise und sollte der Verkehrsminister mehr Geld benötigen, wird der Finanzminister da sicher seinen Haushalt nochmal umkrempeln.

Und das alles nur, weil ein paar Vollhonks (in Stadt, Land, Republik und Bahn AG) sich beim Saufen schenkelklopfend  irgendwelchen Schwachsinn ausgedacht haben um den Baufirmen das Geld beidhändig in den Arsch zu schaufeln.

5 Gedanken zu „Blockiert „Stuttgart 21“ jeglichen Schienenbau bis 2020?

    • @Phil:

      AFAIK kommt das eine nicht ohne das andere. Nur wenn der Durchzug-Bahnhof gebaut wird, braucht man überhaupt die neue Strecke. Allerdings bin ich kein Stuttgart-21 „Fachmann“, dafür habe ich mich in die Thematik nicht weit genug einlesen können – und das ist mir auch ein wenig zu weit von meinem Wohnort entfernt, um mich vor Ort zu informieren 🙂

    • Also Fachmann bin ich zwar auch nicht, aber die Gesamtkosten für Neubaustrecke und Bahnhofverbuddelung belaufen sich inzwischen auf knapp 10 Milliarden. Keine Ahnung, was davon alles auf den Bund geht, aber das ist eine Größenordnung, die jenseits von Gut und Böse ist. Vor allem, da diverse Gutachten besagen, dass der Regionalverkehr unter S21 eher leiden wird, von den anderen Gefahren mal ganz zu schweigen…

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