Pink Floyd zeigt EMI erfolgreich den Unterschied zwischen Kunst und Kommerz

Wie ich hier schon schrieb, befand sich EMI in einem entzückenden kleinen Rechtststreit mit Pink Floyd. Wie die FTD gerade schreibt hat EMI diesen wohl voll verloren – schnell, kurz und mit Sicherheit schmerzvoll:

Pink Floyd setzte sich stets dafür ein, dass statt Singles Alben verkauft werden – da die „nahtlosen“ Platten nicht auseinandergerissen werden sollen, argumentierte Anwalt Robert Howe. Gleichzeitig war die Berechnung der Online-Honorare Thema der Klage.

Ja, es gibt Dinge, die machen im ganze mehr Sinn.

4 Gedanken zu „Pink Floyd zeigt EMI erfolgreich den Unterschied zwischen Kunst und Kommerz

  1. Wie du schon geschrieben hast, früher haben Pink Floyd durchaus Singles herausgebracht. Nunja, alle beteiligten werden für ihr finanzielles Auskommen schon gesorgt haben. Die Alben sind so oder toll. Was mich manchmal wundert: Warum gibt keine der großen Gruppen aus den 60er-80er Jahren, die für sich und Kinder und Kindeskinder schon dicke mit Geld versorgt sind ihre Lieder mal gänzlich frei? Naja, kauf ich halt weiterhin Schallplatten auf Flohmärkten (günstig!).

  2. @Roger Braun:

    Naja, die Monty Python Truppe ist diesbezüglich weit vorn und veröffentlicht wenigstens Spots auf Youtube. Mit dem Argument, dass ihr Material besser ist als die ganzen Amateurmitschnitte 🙂 Seit sie das tun verkaufen sie auch mehr DVDs.

    Der Beweis dass es sich lohnt dem Kunden auch mal etwas kostenfrei in die Hand zu drücken. Wie früher das Stück Wurst fürs Kind beim Schlachter

  3. @Roger Braun: Bei den Singles gibt es den kleinen Unterschied, dass diese entsprechend neu abgemischt wurden, damit der Anfang und das Ende besser passen. Bei iTunes können aber die Einzelteile eines Albums gekauft werden. Da passt dann nichts mehr.
    Ausserdem steht im Vertrag nur, dass die Single-Veröffentlichung der Genehmigung der Band bedarf.

  4. Pingback: Pink Floyd gewinnen gegen EMI

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