Gedanken zum Thema Medienkompetenz

(Folgender Teil beeinhaltet Textteile, die ich bereits auf einer Mailingliste postete)

Wie definieren wir eigentlich „Medienkompetenz“. Und wieviel davon braucht dann ein normaler(!!) Anwender – eure eigene Mutter/Vater oder Grossmutter/Grossvater? Wie sieht das B.Nutzerverhalten eben dieser Person aus, über die wir hier sprechen?

Von jemanden, der Onlinebanking betreibt, seinen täglichen Einkauf mittels E-Shopping erledigt und dessen Sozialkontakte mittels StudiVZ und Xing gepflegt werden, wird eine tiefere Medienkompetenz erfordert, als von jemanden, der nur mal ein wenig surft und Mails an seine Bekannten schreibt.

Generell gilt: Man sollte wissen was man tut. Das fängt damit an, dass es im Internet für alles einen Beweis zu finden gibt, sogar für das Gegenteil. Das gesunde Misstrauen halte ich für den Grundstock jeglicher Medienkompetenz. Auf dieses Misstrauen bauen alle anderen Punkte auf, wie ein Baukastenprinzip. Jemand, der nur an einem (technisch einwandfrei gepflegtem) Webterminal surft braucht weniger ausgebaute „Kompenzbausteine“, als jemand, der seinen eigenen Rechner im Netz betreibt (Viren/Trojaner). Also sollte vor jeglicher SOLL- ersteinmal eine BEDARFS-Analyse stehen.

Ich denke, dass Medienkompentenz ALLE Medien behandeln darf. Sicher gibt es aufgrund der erweiterten Möglichkeiten/Gefahren des Internets in diesem interaktiven Medium deutlich mehr Gefahren. Aber auch Printmedien erfordern bereits Medienkompetenz. Wer kompetent die BILD liest, wird sicherlich ein anderes Weltbild mit sich herumtragen, als jemand der alles für bare Münze nimmt, was er in dieser Springerpublikation liest.

Misstrauen ist ein grosser Teilaspekt Medienkompetenz

– Misstraue der Information (Zu schön um wahr zu sein? Informiere dich!)
– Misstraue der Quelle  (Was wird damit bezweckt? Informiere dich!)
– Misstraue dem Medium (Wer liest mit? Informiere dich!)
– Misstraue dem Medium (Wer verändert? Informiere dich!)
– Misstraue dem Medium (Wer löscht? Informiere dich!)
– Misstraue dem Werkzeug (Wer hat es programmiert, WAS hat er programmiert? Informiere dich!) etc. pp.

3 Gedanken zu „Gedanken zum Thema Medienkompetenz

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