DAS passiert, wenn man der Mövenpick-Partei nicht genug Ablass zahlt

FDP zerrt Banken vor Verbraucher-Ausschuss

betitelt der Spiegel einen Bericht über ein Verfahren, dass die FDP – wegen zu hoher Gebühren bei Automatenauszahlen – gegen das Bankengewerbe anstrengt.

Abgesehen davon, dass diese Klage inhaltlich ja absolut nachvollziehbar und sinnvoll ist, frage ich mich warum ausgerechnet die FDP diese Klage anstrengt. Ist es ein Trick der Marketingabteilung der FDP um das Ansehen zu verbessern, oder haben die Banken einfach zu wenig Parteispenden gezahlt und werden nun abgestraft?

Ja liebe FDP – wenn der Ruf erstmal versaut ist, ist das Loch aus dem man sich befreien muss SEHR tief. Hohn und Spott sitzen sehr tief verankert.

8 Gedanken zu „DAS passiert, wenn man der Mövenpick-Partei nicht genug Ablass zahlt

  1. Warum ist die Klage inhaltlich nachvollziehbar? Sagt nicht auch und gerade die f.d.p.: „Sowas regelt der Markt.“?

    Wer solch hohe Gebühren nicht zahlen will, der nehme die teure Dienstleistung nicht in Anspruch oder wechsele einfach das Geldinstitut. So einfach kann es sein.

    Unter diesem Gesichtspunkt ist die Motivation für die den eigenen Grundsätzen zuwiderlaufende Klage geradezu offensichtlich. Sozusagen „Klar wie Kloßbrühe.“.

  2. @Auge:

    OK, ich konkretisiere: Für jeden nicht käuflichen Mitteleuropäer ist die Klage nachvollziehbar.

    Und – so ganz BTW – weisst Du wie viele Menschen heutzutage verschuldet sind oder aus „Kreiditgründen“ an ihre Bank gefesselt sind?

  3. @reizzentrum: Und – so ganz BTW – weisst Du wie viele Menschen heutzutage verschuldet sind oder aus “Kreiditgründen” an ihre Bank gefesselt sind?

    Ahem, nur um das klar zu stellen: Ich „zitierte“ mit „man kann …“ das der-Markt-ist-göttlich-Geseier der f.d.p. und tat *nicht* meine eigene Haltung kund. Ich bin mir nur allzu gut der Tatsache bewusst, dass es vielerlei Gründe gibt, die Bank nicht wechseln zu können oder auch zu wollen.

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