Die Tücke steckt im (nano)Detail

Nanotechnologie – Segen der Wissenschaft und eine wirtschaftliche Revolution. Nanopartikel finden sich heute in sehr vielen Dingen, mit denen wir – zumindest ab und an – in Berührung kommen. Polierpasten, Farben, Sonnencremes, schmutzabweisende Kleidungsstücke, Kontrastmittel in der Medizin sowie in medizinischen Präparaten – vieles enthält sogenannte Nanopartikel. Alles toll?

Japanische Forscher spritzten trächtigen Versuchstieren Nanopartikel. Die Nachkommen litten an neurologischen Störungen, die denen bei Alzheimer oder Autismus ähneln

schreibt die Zeit.

Wieder eine Technik die wir breit einsetzen, bevor wir uns WIRKLICH mit den Folgen auseinander gesetzt haben.  Fairerweise muss man auch anmerken, dass:

Das Team um Takeda wies jedoch darauf hin, dass den Mäusen im Rahmen der Versuche vergleichsweise hohe Dosen Titandioxid gespritzt wurden. Auch deshalb seien die festgestellten Effekte nicht direkt auf den Menschen übertragbar, gäben aber erste Hinweise.

Vergleichsweise hohe Dosen…. Naja.

Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich bin GANZ sicher kein Technologiegegner. Neue Technologien können wuderbar sein – aber man darf eben auch nicht vergessen etwaige Folgen in Betracht zu ziehen. Der Schmetterlingseffekt ist allgegenwärtig.

5 Gedanken zu „Die Tücke steckt im (nano)Detail

  1. Titandioxid? Titandioxid, wie es schon seit Jahrzehnten Wandfarbe zugesetzt wird? Vielleicht pauschalisiere ich hier etwas, aber mir riecht der Zeit-Artikel irgendwie nach Panikmache.

  2. @Der Dackel:

    Titandioxid als Nanoteilchen. Die Frage – die ich (natürlich) nicht beantworten kann ist doch, wie wirken sich kleinste Teilchen auf den menschlichen Organismus aus. Ob es Panikmache ist? Ich kann es nicht beurteilen, nur halte ich die Zeit nicht für ein typischerweise Panik verursachendes Magazin. 🙂

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