Der Wackel-Dackel

Da erkärt die Telekom, dass trotz der Bespitzelung von Telekom-Kunden durch die Telekom selbst, natürlich keine Fehler im Datenschutzsystem vorhanden sind. Natürlich steht diese Meinung nicht allein,auch Bitkom- Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder ist der Meinung:

„Das Sicherheitskonzept der Telekom zum Datenschutz ist aus unserer Sicht organisatorisch und technisch auf dem neuesten Stand“

Ob da seine Verangenheit als „Generalsekretär des Weltverbandes der IT-Industrie“ eventuell mit meinungsbildend ist, kann ich von hier aus nicht sehen. Weiter erklärt Rohleder:

Das Datenschutzniveau in Deutschland gehöre zu den höchsten der Welt. Die entsprechenden Gesetze seien umfassend und lückenlos.

Na, dann bin ich ja beruhigd, denn anscheind kann man dann mit Gesetzen dem Treiben „der da Oben“ nicht entgegen setzen und wir müssen uns all das Schindluder einfach gefallen lassen – auch wenn das Bundesverfassungsgericht allerorten seine Zweifel an der Rechtmässigkeit von Gesetzen anmeldet. Aber Herr Rohleder muss es ja wissen. Irgendwie macht er den Wackeldackel der Fernmelder.. Nur Bellen tut er nicht.

Quelle: Heise-Ticker

Manchmal, aber nur manchmal

gehe ich tatsächlich mit dem Papst konform. So zum Beispiel, wenn er – wie die taz berichtet:

prangerte der Papst eine „falsch verstandene Freiheit“ in der Welt an. „In so vielen unserer Gesellschaften breitet sich mit dem materiellen Wohlstand eine geistige Wüste aus, eine innere Leere, eine ungenannte Furcht, eine stille Ahnung der Hoffnungslosigkeit.“

Die Frage ist nur, wie reagiert „Mensch“ auf diese geistige Wüste? Kompensieren durch mehr Gier nach Geld, Einfluss und Sachwerten? Oder erkennen, dass es viel mehr gibt als nur den schnöden Mammon?

Chinesische Zustände

So – oder so ähnlich könnte ein Zusammenbrechen des öffentlichen Personennahverkehrs bald bezeichnet werden. Der Spiegel berichtet von den katastrophalen Bedingungen, die am „Werktag 1“ nach Einführung des teilweisen Fahrverbotes wegen Olympia zum Kollaps der Nahverkehrs führte.

Das Fahrverbot in Peking zeigt erste Auswirkungen – und zwar nicht wie geplant bessere Luft für Olympia: Im morgendlichen Berufsverkehr brach der Betrieb einer der wichtigsten U-Bahn-Linien unter dem Ansturm der Pendler zusammen. Mehrere Stationen sind gesperrt.

Ich würde gern wissen was für Kosten China in Bezug auf die Ausrichtung der Olympischen Spiele entstehen – inklusive der Kollateralschäden durch Fahrverbot, Betriebsschliessungen etc. – und wieviele Milliarden das Olympische Komitee sowie diverse westliche Firmen im Vergleich dazu als Ertrag erwirtschaften.

Ausbeutung durch Sportveranstaltung?