Wo führt uns die paranoide Überwachung des Staates hin?

Einen wunderschönen (und auch sehr traurigen) Artikel fand ich eben bei Michael Jäger. Er beschreibt, wie sein Leben mit 80 sein wird – wenn er als ehemaliger Epetitionen-Unterschreiber vom Staat unter besondere Beobachtung gestellt wird und Abschied von seiner Enkelin und seinem Leben nimmt.

UNBEDINGT lesenswert. Leseprobe:

Ich hatte immer gehofft, sie hätte vielleicht ein bisschen Freigeist geerbt. Aber wenn sie es denn hatte, haben sie es abgeschaltet. Einfach abgeschaltet, wie bei den anderen, bei all den anderen, die ernährt wurden und beschäftigt mit Gladiatoren-Kämpfen und Dauerberieselung auf dem Informations-Kanal, dem einen, den es jetzt nur noch gab. Wir hätten uns mehr wehren müssen damals, denke ich oft, aber wir waren zu wenige. Wir hatten die Chance auf Freiheit, auf Demokratie, aber wir haben sie geopfert für die Sicherheit. Die Sicherheit von wem eigentlich. Von uns oder von denen da oben?

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3 Antworten auf Wo führt uns die paranoide Überwachung des Staates hin?

  1. stefan sagt:

    ich wünsche mir ja, dass der Michael noch oft die Frau Huber trifft und das die auch so gehypet wird, wie das Zensursula la la laaa

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  2. reizzentrum sagt:

    @stefan:

    Jepp, der “Erklärbär” ist wirklich gut.

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  3. Pingback: Prophezeiung « Verschlusssache

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