Sarrazin, Bundesbankvorstand und Qualifikation

Thilo Sarrazin ist der lebende Beweis, wie verkommen die Ämterschacherei in unserem Lande funktioniert.

Welche Befähigung braucht ein Mensch um Vorstand der Bundesbank zu werden? Man muss kompetent sein und diese Kompetenz auch an den Mann (und die Frau) bringen können. Nun muss aber die Frage erlaubt sein, wie es mit der Kompetenz eines Menschen steht, über den das SZM schreibt:

Es ging um die Frage, woher Sarrazins viel zitierte, im Brustton der Faktizität vorgetragene Behauptung eigentlich kommt, dass siebzig Prozent der türkischen und neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung Berlins den Staat ablehnten und in großen Teilen weder integrationswillig noch integrationsfähig seien. Sarrazin gab zu, dass er keinerlei Statistiken dazu habe. Er gab zu, dass es solche Statistiken auch gar nicht gibt.

Ist es erlaubt daraus abzuleiten, dass man nur wildeste Thesen – für die man keinen Beleg hat – in die Mikrophone und Blätter dieser Welt dünnschissen muss, um einen Bundesbank-Vorstandsposten zu bekommen? Müssig zu erklären, dass dieser Posten sehr gut dotiert ist. Was das ursächliche Problem mit diesen Spinnern ist schreibt das SZM auch:

Es geht darum, schwachsinnige, ideologische, gefährliche Pseudofakten in die Welt zu setzen und irgendjemand anderem die mühsame und kostspielige Arbeit zu überlassen, den Schwachsinn faktisch und wissenschaftlich zu widerlegen. Was natürlich unmöglich ist. Leute wie Sarrazin und Westerwelle können Pseudfoakten mit einer Geschwindigkeit in die Welt setzen, die jede Nachprüfung und Widerlegung unmöglich macht.

Eigentlich müsste man dafür jemanden in die Fresse schlagen, ich weiss nur noch nicht ob den Posteninhaber, oder demjenigen, der den Posteninhaber auf den Platz geholfen hat.

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