Ob sich von der Leyen nun ärgert und mit einem STOP-Schild erwürgt?

Erneut stark zurückgegangen ist mit 2,9 Prozent der Anteil des Internets an der Verbreitung pornographischer Schriften. 2008 lag der Wert noch bei 6,2 Prozent. Der Teilbereich des Besitzes und der Beschaffung von Kinderpornographie schrumpfte im Jahr 2009 ebenfalls. Verzeichnet sind 3823 Fälle, was einem Minus von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

lese ich gerade bei Heise. Was wäre das für ein politischer Erfolg für Zensursula gewesen, wenn sie die Internetzensur eingeführt hätte. Denn dann wäre der Rückgang von 6,2 auf 2,9 in Sachen Verbreitung von  pornographischer Schriften und das Minus von 43% im Bereich Kinderpornographie natürlich ausschliesslich ihr Verdient gewesen. Nun aber sind die Zahlen verpufft und das Netz ist ohne Zensurmittel wieder etwas sauber geworden.

Tut mir ja fast leid liebe Zensursula, dass Du diese Statistik nicht für deine Zwecke nutzen kannst.

2 Gedanken zu „Ob sich von der Leyen nun ärgert und mit einem STOP-Schild erwürgt?

  1. @Tanja M.:

    Es waren nicht so viel Ermittlungsverfahren! DAS ist der wert nach dem hier abgerechnet wird. Und wenn nun viele (auch ungerechtfertigte!) Ermittlungen angestrengt werden, dann hat man halt hohe Werte. In der Vergangenheit kam es nun vor, dass teilweise Ermittlungsverfahren gegen z.B. ALLE Kunden eines Kreditkartenabrechnungsunternehmens oder alle Internetnutzer, die auf Server eines Serverbetreibers (nicht Webseitenbetreiber!!) zugegriffen haben. Dabei erstellte man Unmengen von Verfahren, die aber mangels Masse eingestellt werden mussten. Diese fehlerhaft zu interpretierenden Zahlen nutzte unsere Zensurministerin (wider besseren Wissens!) um ihre Internetzensur argumentativ zu untermauern.

    Abgesehen davon ist natürlich jeder Fall von Kindesmissbrauch und der Dokumentation dieser Straftat genau ein Fall zu viel!

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