Die Gründe des Niedergangs der Printmedien

Ich lese jeden Tag „meine“ Hamburger Morgenpost auf dem Weg zur Arbeit. Das lesen dieser Ex-SPD-Zeitschrift ist aufgrund des Formates S-Bahn- und aufgrund des Inhaltes Uhrzeitttauglich (vor dem realen wach werden zu konsumieren). Vom Stern (Jugendsünde bis ~1980) und dem Spiegel (ebenso bis ~1987) habe ich mich abgewandt. Diese Zeitschriften geben mir (intellektuell) nicht mehr die Inhalte, die mich wirklich interessieren. Es ist flach wie die Erde bis ins Mittelalter. Hier im Blog zitiere ich manchmal den Spiegel – online mal reinschauen. Aber ich würde kein Geld dafür ausgeben. Das ist wie der Besuch eines Fussballspieles der F-Jugend. Wenn man Zeit hat, schaut man mal vorbei, aber Eintritt würde man eher nicht bezahlen. Das Verhältnis Ertrag<->Kosten ist (für mich als Verbraucher) deutlich unausgewogen. Dazu kommt, dass der Besuch eines F-Jugend Spieles wenigstens kein Altpapier produziert.

So, genug der Einleitung. EIGENTLICH wollte ich euch auf zwei Artikel hinweise, die gerade von mir gelesen wurde, die (wohl eher zufällig) sich mit dem o.a. Thema beschäftigen. Einmal schreibt Printwürg über den neuen Focus und zum anderen hat diese wunderbare Frau, die unter dem Namen Atomality bloggt(kriege ich nun einen Kuß), einen Artikel über die Frauenzeitschrift Brigitte verfasst. Beide passen zusammen, zeigen Sie doch die wahren Gründe für die Krise der Printmedien.

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