Auch Fraport-Chef lobbysiert mit Körperscannern

In der FAZ lese ich gerade diese wunderbare Argument des Fraport-Chef Stefan Schulte FÜR Nacktscanner:

Probleme mit Persönlichkeitsrechten bei den Körperscannern sieht der Chef des größten deutschen Flughafens nicht. „Ist es nicht ein viel größerer Eingriff, wenn man am ganzen Körper abgetastet werden muss?“

Ich weiss nicht WIE oft ich in meinem Leben schon geflogen (bestimmt über 100 mal) und somit „amtlich“ kontrolliert wurde. Aber abgetastet wurde ich dabei erst einmal und zwar an den Fußknöcheln. Mit DIESEN EINEN Eingriff konnte ich gut leben.  Insofern ist der direkte Vergleich zwischen Ganzkörper-Abtasten und Nacktscanner ja wohl massiv an den Haaren herbei gezogen.

Bis zu diesem FAZ-Artikel hatte ich die Hoffnung, dass der Chef einer Flughafenbetriebsgesellschaft so ansatzweise weiss, wie in seinem Betrieb die Prozeduren sind. Also hat der Fraport-Chef Stefan Schulte entweder keine Ahnung von dem Betrieb auf seinem Airport, oder seine Aussage ist bewusst irreführend/manipulierend. Und WENN er bewusst in die Irre führt, darf und muss die Frage erlaubt sein, aus welchem Bedürfnis heraus dieses geschieht.

Ein Gedanke zu „Auch Fraport-Chef lobbysiert mit Körperscannern

  1. Ich konnte es selber nicht glauben, aber auch in meinem Blog habe ich exakt diese Argumentation schon als Kommentar bekommen. Die Dame ist selber Flugbegleiterin, müsste also eigentlich wissen, dass das Unfug ist. Aber soweit sind wir mit unserer Gehirnwäsche schon gekommen: wir glauben inszwischen, dass wir abgetastet werden würden, auch wenn’s überhaupt nicht stimmt.

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