Finanzielle Not schafft Arbeitsplätze!

Zumindest wenn man den Aussagen des Hamburger Ökonomen Straubhaar Glauben schenken darf, der im Spiegel erklärt, dass es weniger Arbeitslose (HARTZ-IV Empfänger) geben würde, wenn der Hartz-IV Satz gesenkt werden würde:

 „Bei einem niedrigeren ‚Hartz IV‘-Regelsatz würde sich eigene Arbeit vergleichsweise besser lohnen und der Anreiz, arbeiten zu gehen, wäre stärker“, prognostizierte der Ökonom.

Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts hat recht, denn wenn Arbeitslose durch wirtschaftliche Not gezwungen sind auch für 1€ die Stunde (Brutto) Nebeneinkünfte zu erzielen, würde auch ich mir eine Putzhilfe oder „Zugehfrau“ leisten.  „Normal“ Arbeitslose würden sich der Arbeitssuchenden bedienen können, um durch diese Bewerbungen schreiben zu lassen, bevor auch diese in den Zuständigkeitsbereich der Arge rutschen. 

Man sollte sowie die Armutsgrenze in Deutschland auf 20Eurocent runtersetzen, dann ständen wir weltweit – so rein statistisch – doch klasse da. Das würde auch viel Geld sparen, mit denen dann Institute in Chemnitz und Hamburg unterstützt werden könnten.

4 Gedanken zu „Finanzielle Not schafft Arbeitsplätze!

  1. Straubhaar sagt damit drei Dinge:

    1. Es wird momentan zu viel Hartz IV gezahlt.
    2. Hartz-IV Empfänger wollen per se nicht arbeiten und brauchen einen „Anreiz“.
    3. Es gibt Löhne, die knapp über dem Hartz-IV-Satz liegen oder Hartz-IV-Niveau haben.

    Ich frage mich, weshalb in der gesamten Diskussion um Hartz-IV grundsätzlich die Menschen ausgeblendet werden, die arbeiten und zusätzlich diese staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

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