Das Problem mit Milliardären ist, dass sie die Statistik versauen

Das Manager-Magazin hat das aktuelle Milliardärs-Ranking veröffentlicht. Wusstet ihr,

  • Dass es in Deutschland 89 Menschen gibt, die mehr als eine Milliarde Euro besitzen?
  • Dass die 100 reichsten Deutschen ein Gesamtvermögen von 287 Milliarden Euro ihr Eigen nennen?

Wenn wir nun diese 100 reichsten Deutschen nehmen und diese in einen Topf (Lecker Kannibaleneintopf) mit einer Million arbeitslosen, völlig verarmten Menschen werfen, so hätte jeder dieser 1.000.100 Menschen immer noch ein Durchschnittsvermögen von 287.000 Euro. Sollte man das Vermögen dieser 100 Menschen auf alle 80 Millionen Deutschen (vom Neugeborenen bis zum Ältesten) verteilen, würde jeder Deutsche ein Guthaben von 3600 Euro erhalten. Da muss ein Hartz-IVer lange für stricken. Nur durch Umverteilung des Kapitals der 100 Reichsten! Stelle dir mal vor, man würde das mit den 1000 Reichsten machen.

Also wollen wir mal nicht jammern, denn durchschnittlich geht es uns doch sehr gut!

Nachtrag: Auch der Spiegel berichtet

8 Gedanken zu „Das Problem mit Milliardären ist, dass sie die Statistik versauen

  1. Braucht eine Einzelperson mehr als jeweil 1 mobiles Telefon?

    Was glaubst Du was die Milliardäre machen? Das Geld aufs Konto legen und sonst nichts? Wäre es im denkbaren Bereich das Milliardäre durchaus mehr als den einen oder anderen Arbeitsplatz anböten? Wäre es sogar durchaus möglich das diese Leute im Höchstpreissegment Dinge nachfragen? Wäre es denkbar das man ein gewissen Einkommen braucht, um sagen wir mal eine VW Phaeton zu kaufen?

    Wäre es denkbar das diese Leute auch Forschung unterstützen weil z.B. einer Ihrer Verwandten mit einer Krankheit „aufwartet“ die genau 0.001 % der Bevölkerung treffen. Wäre es denkbar, daß diese Leute irgendwo zig hunderte oder gar Tausende Hektar Urwald besitzen?

    Also wer bist Du, das Du weist, daß Sie dem oben genannten Grundsatz nicht entsprechen?

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