Konservative SIND doof

Ich meine, für mich ist das ja nicht wirklich neu. Nur gewusst hat man es noch nie so wirklich, es war mehr der Verdacht der sich stets auf neue bestätigte:

Linke oder Linksliberale sind schlauer als Konservative – zumindest im Durchschnitt. Forscher finden das einleuchtend. Denn Tradition kommt auch ohne Denken aus. (Quelle Süddeutsche)

Und wenn wir nun den Bildungsetat noch weiter kürzen, dann werden CDU/CSU auch nie wieder Probleme haben gewählt zu werden. Auch schön:

Unter den befragten Amerikanern hatten die „überhaupt nicht religiösen“ einen IQ von 103 und die „sehr religiösen“ einen IQ von 97.

Auch nicht wirklich verwunderlich, oder?

Nachhaltig irritierend finde ich nur, dass die Doofen (nein, nicht DIE) anscheinend auch schon vor der „Generation doof“ genügend Anhänger hatten.

12 Gedanken zu „Konservative SIND doof

  1. Die Frage ist nur, wem bringt „linke Intelligenz“ was, wenn sich alles links der Mitte heute als muschihaftes Rumgedruckse entlarvt, das absolut nix bewegt und sich ständig in die Ecke treiben oder kaufen lässt. Wem bringt eine SPD was, die sich von der CDU vor sich hertreiben lässt, während die FDP es jetzt mit weniger Zuspruch fast umgekehrt tut? Wem bringen in den USA Demokraten was, die trotz Mehrheit nix zu stande bringen und sich von Republikanern mit Diskussionen auf Vorschulniveau austricksen lassen?
    Wem bringen rote und grüne was, die Deutschland wieder militärisch auf der Karte platzieren, Sozialreformen einführen die mehr Geld kosten und trotzdem das Land sozial zurückwerfen und die offen und stolz sagen, daß sie sozialdemokratische Politik eh nur aus der Opposition betreiben und an der Regierung nicht an ihren Wahlversprechen gemessen werden wollen?

    Die „Linke“ (was auch immer das eigentlich sein soll) hat in diesem Jahrhundert bisher wirklich absolut nix wofür sie sich auf die Schulter klopfen kann ausser leeren Worten. Es gibt eben verschiedene Formen von Intelligenz … die Illusion es gäbe eine Intelligenz ist eh ein Phänomen das mich schon lange wundert.

    @Friedrich
    Ehrlich gesagt sind es seit 20 Jahren weniger Linke, die andere mit grossem Aufwand (INSM, Bertelsmann, Versicherungs- und Finanzlobbies) Ideologien in Köpfe pressen und dabei speziell auch auf Kinder zielen. Guck dir mal an, was unsere Industrie so an Lehrmaterialien zur Verfügung stellt. Da wirst du viel „perverse Intelligenz“ finden wenn du mal ohne Scheuklappen hinzuschauen wagst.

  2. @Karim Die pervese Intelligenz ist kein Vorrecht der Linken auch die „Sozialdemokraten“ stehen dem nicht nach, die Scheuklappen die Sie/Du meinst kann ich nicht erkennen.

    @Reizzentrum. Tja die Streichungen fingen ja wohl unter der Linken an, was ja verständlich ist will man sich Seinen hohen IQ „erhalten“ Und dem Bildungsetat zu unterstellen er hätte was mit der Förderung von Intelligenz zu tun ist ziemlich mutig.

    Vielleicht gibt es tatsächlich Leute denen hohes handwerkliches Geschick wichtiger als „intellektuteller Dünnpfiff“ und die glücklich sind aus der Zwangsbeglückung in „Schulen“ zu entkommen.

    Aber ist ja pfui, wie kann man die Segnungen des ach so gütigen Staates durch die „Zwangsbildung“ als „Schrott“ bezeichnen. Und wenn man den Zwangserziehern seine Kindern nicht „aushändigen“ will, dann wird man kriminalisiert.

    Aber wenn das Dein Verständnis von Bildung ist, ja dann ist es natürlich schlecht, wenn es nur einen gibt der disem „System“ durch die Lappen geht

  3. @Friedrich:

    Bildung ist ein VIEL zu diffiziles Thema als es mit 1-2 (Ab)Sätzen auch nur ansatzweise zu behandeln. Denn ersten fängt Bildung im Elternhaus an (findet dort aber heute zu ca. 90% nicht mehr statt!!) und datzu kommt, dass eigentlich alle mir bekannten Eltern es gern hätten, wenn Kindern eine vernünftige Bildung geniessen könnten.
    Aber schau allein die letzten Kommentare zu Hartz-IV: Es KANN Nachhilfe gewährt werden, wenn die Versetzung gefährdet ist – gutsituierte Eltern fördern aber schon wenn das Kind nur eine 4 hat – und warten nicht bis zur 5…

  4. @friedrich
    Lustig daß du „Sozialdemokratie“ nennst obwohl ich mit Links nicht die „LInkspartei“ meine sondern natürlich alle Linken Bewegungen und Parteien, zu denen ich rein theoretisch (wenn auch seit Schröder nicht mehr praktisch) auch die Sozialdemokraten zähle. Die perverse Intelligenz die ich meinte kommt von Unternehmenslobbies über konservative und „liberale“ Parteien sowie gekapterte Sozialdemokraten und dein einäugiger Anwurf zeigt ziemlich klar, daß du da eben doch gewisse Scheuklappen zu haben scheinst.

    Ausserdem mal gefragt welche Streichungen denn bitte unter welchen „Linken“ angefangen haben sollen? Die Entwicklung der Bildungsausgaben sieht für mich seit 1990 recht linear aus und da ist Deutschland eben hinten.

    Was deine anderen Aussagen angeht finde ich die auch nur zynisch. Als wäre staatliche Bildung per se schlechter. Die Entwicklung kann gesteuert werden wenn man will. Privatisierung, Förderung von Privatschulen und eindampfen des Bildungsetats sind sicher kein Mittel um Fachkräftemangel und Durchschnitts-IQ zu heben.

    Es ist auch lustig wie du aus Solidarischem Bildungssytem ein Zwangssystem machst und so tust als wäre dies und war dies schon immer Schrott was irgendwie damit kollidiert daß die PISA Listenführer alles andere als ein privatisiertes Bildungssystem haben.
    Hälst du die USA mit ihrem Elitensystem etwa auch hier für ein Vorbild so wie mit ihrem ineffektiven Gesundheitssystem?

  5. @Karim. Staatliche Bildung muß nicht schlechter sein, das es aber kaum Alternativen geht muß es offen bleiben ob es Privat nicht besser ginge. Und im Schulsystem wird nur eine Art der Begabung gefördert und alles andere ausgeblendet. Es ist nun mal eben nichts jedermanns/fraus Sache mit Abstraktionen umzugehen. Manche Menschen sind nun einmal „praktisch“ veranlagt. Für diese taugt unser System überhaupt nicht.

    Und außerdem muß es einen Willen geben lernen zu wollen und den kann ich nicht erkennen. Man geriert sich lieber als Opfer um selber einen „Anspruch“ auf Hilfe zu bekommen.

    Was an unserem System solidarisch ist wird mir wohl auch immer verschlossen bleiben. Also wird man unsolidarisch wenn man nicht an DIESEM System teilnehmen will. Nun ja warum wunder micht das nicht. Gutmenschen wissen ja stets was für „Andere“ besser ist.

    @reizezentrum.
    Denn ersten fängt Bildung im Elternhaus an (findet dort aber heute zu ca. 90% nicht mehr statt!!)

    Klar den Eltern sind Ihre Kinder sch….egal. und daher muß der Staat diese Kinder zwangsbeglücken. Und wenn es den sowieso egal ist ob man lernt oder nicht, dann kann man es ja auch sein lassen, oder, man kann sich ja vor’s Fernseh setzen und sich beschweren, daß man nicht immer in Barbados in der Sonne und Alkohol in sich reinschütten darf.

    Ich kenne in meinem Umkreis nicht ein Familie, denen die Bildung Ihrer Kinder egal wäre. Wenn Du Sie ebenfall in Deiner Umgebung nicht kennst, dann wundere ich mich schon über eine mit nichts zu belegende Zahl.

  6. @Friedrich:

    Hast Du Kinder? Wenn ja, gehen diese zur Schule? Wenn ja, dann unterhalte dich mit den Lehrern, versuche durch Kontakt zu anderen Eltern eine Meinung AUSSERHALB deines Tellerrandes zu erlangen. Und tue mir ein Gefallen und frage nicht nur die Eltern im Westviertel.

    Viele Eltern reden davon VIEL für ihre Kinder zu tun, aber wie oft gehen die z.B. in ein Museum? Haben die Kinder einen Bücherhallenausweis? Spielen die Kinder ein Instrument, treiben sie Sport? Oder besteht die Förderung eher aus Internet und Playstation? Reden und aktiv etwas tun sind definitiv zwei Paar Schuhe!

  7. Uf so viele Fragen, also der Reich nach ja 3, ja, mache ich, wo ist in Bruchsal das Westviertel und was bedeutet das?

    Internet wird rationiert, Playstation gibt es noch nicht.
    Besuch Museum, nun ja wir waren auf einem Geburtag einer meiner Kinder im ZKM, das ist wohl insgesamt gut angekommen. Ansonsten schlörren wir Sie immer mal wieder mit. Aber ich sehe ein Museumsbesuch nicht unbedingt als ein irgenwie geeigneten Nachweis für „sich beschäftigen“. Wie es sont die Schulkameraden halten weiß ich nicht.

    Instrumente spielen:
    ja, nein (noch nicht) , nein (noch nicht) Sport ist nicht so der Fall meiner Kinder aber ein bischen machen Sie schon…

    Nur für mich ist etwas anderes bezeichnen, es wird geschrieben die „weniger begüterten“ Kinder sind benachteiligt. Nun daraus kann man andererseits schliessen bei den „begüterteren“ wird sich mehr um die Kinder gekümmert. Vielleicht weil Sie wissen daß das Geld nicht vom Staat kommt. Interssanterweise gibt es in weitaus ärmeren Ländern viele Eltern die sich krummlegen, damit Ihre Kinder etwas lernen können. Somit hängt es nicht nur vom Stand ab sondern was man drauß machen will und ob man Kinder nicht nur verhätschelt sondern Sie fordert.

    Wenn wir uns natürlich in unsere Opferrolle gefallen und lieber „nichts“ tun, dann muß man natürlich etwas für diese „Armen“ Kinder tun, und sei es zwangskarsernierung in Ganztagsschullen oder was weiß ich….

  8. @Friedrich:

    Westviertel ist ein Synonym für die Gegenden in denen die „bessere Gesellschaft“ residiert. Abgeschieden von der Hartz-IV Problematik und anderen Bereichen die man mit Geld lösen könnte.

    Museumsbesuch war nur ein Beispiel dafür, die Kinder zu inspirieren. Ihnen die Möglichkeit zu bieten die Welt zu erkunden und zu begreifen. eben der Bildungspflicht der Eltern nachkommen und sich nicht einzig auf die Schule zu verlassen.

    Es ist nicht defacto so, dass sich begüterte Eltern besser um ihre Kinder kümmern. Allerdings ist es ein Fakt, dass Kinder aus begüterten Elternhäusern typischerweise einen höheren Schulabschluss erlangen. Das mag AUCH daran liegen, dass diese Kinder finanziell die Möglichkeit haben jedes Wochenende in ein Museum zu gehen, Nachhilfeunterricht zu bekommen, in Vereine zu gehen, Sprachurlaub zu machen etc. pp.

    Natürlich legen sich Eltern (auch in ärmeren Ländern) krumm um ihren Kindern etwas leisten zu können. Aber wie viele von Ihnen können Ihren Kindern allein einen Urlaub nach Agypten spendieren oder mit Ihnen mal eben nach LA fliegen? Dadurch erlangen die Kinder noch nicht Wissen, aber die Grösse und Vielfalt der Welt wird ihnen gezeigt, was auch dazu führen KANN dass sich im Kopf ein Türchen öffnet.

    Etwas tun wollen viele (LÄNGST nicht Jeder – leider), die grosse Frage ist: Wer kann es sich finanziell erlauben?

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