Zensurulla und gestreifte Kniestrümpfe

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach‘ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ….

war der Song, den Pippi Langstrumpf immer wieder sang. Und wahrscheinlich ist dies auch der Klingelton den sich unsere Zensurulla auf ihrem Mobiltelefon hat installieren lassen. Bei Odem gibt es einen sehr feinen Artikel, indem rechercheirt wird woher die Zahlen kommen, mit denen Zensurulla so um sich wirft. das diese zahlen irgendwie nicht stimmen können, sagt einem nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch diverse Studien aus glaubwürdigen Quellen. Woher also die Diskrepanz zwischen den Daten mit denen unsere Familienministerin um sich wirft?

Also lest den Artikel bei Alvar, der mit dem Fazit schliesst:

Kinderpornographie im Internet ist ein Problem, keine Frage. Aber für die Behauptung es gebe einen am „schnellsten wachsenden“, boomenden, kommerziellen Massenmarkt für Kinderpornographie im frei zugänglichen Teil des Internet, ist überhaupt nicht belegt und ohnehin völlig unplausibel. Frau von der Leyen bekämpft ein Problem, das es so gar nicht gibt. Im Ausgleich tut sie dafür nichts, um die wirklichen Probleme zu bekämpfen. Das Quellenstudium im Internet belegt nur, dass sich Ursula von der Leyen nicht wirklich fachlich hat beraten lassen, sondern ungeprüft Behauptungen eines Vereins übernommen hat, dessen Medienkompetenz ersichtlich zweifelhaft ist. Innocence in danger und Ursula von der Leyen bilden ein wahres Dreamteam unter dem Motto „Incompetence not in danger“.

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